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Greifvogel fliegt weitere Attacken

Zwei weitere Angriffe Greifvogel fliegt weitere Attacken

Am Sonntag sind zu unterschiedlichen Uhrzeiten zwei Fahrradfahrer auf der Kreisstraße 66 nahe Allna von einem Greifvogel angegriffen worden. Die Attacke aus der Luft erfolgte in beiden Fällen völlig überraschend und hatte stets den Kopf zum Ziel.

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An der K 66 steht dieses Warnschild, das sehr ernst genommen werden sollte.

Quelle: Götz Schaub

Allna. Achtung Radfahrer und Jogger! Vorsicht ist geboten auf der Kreisstraße 66 zwischen Allna und Friebertshausen. Am zurückliegenden Wochenende sind mindestens zwei  Fahrradfahrer auf dieser Strecke auf die selbe Art und Weise von einem Greifvogel attackiert worden wie Christian Zeman am Dienstag, 16. Mai, (die OP berichtete am Donnerstag). Ein 48-Jähriger war am Sonntag gegen 17 Uhr dort unterwegs, als er unvermittelt aus der Luft attackiert wurde. Auch hier blieben wie im Fall von Christian Zeman Kratzspuren am Helm zurück.

Greifvogel attackiert Radfahrer

Anders erging es Martin Krantz aus Weimar. „Ich muss zugeben, ohne Helm unterwegs gewesen zu sein.  Etwa 50 Meter von der Mühle entfernt vernahm ich plötzlich ein Knistern. Es hörte­ sich ungefähr so an, als ob ­eine Baumkrone brechen würde. Und dann spürte ich was am Kopf, das war ein Rumpf. Das ging aber alles so schnell und kam so unvermittelt. Ich habe eigentlich nur kurz einen Flügel gesehen, mehr nicht“, berichtet er. Kurz nach der Attacke hielt ein Kleinbus neben ihm an.

Der Fahrer sagte, dass er gesehen habe, wie der Vogel im Rücken des Radfahrers nach unten schoss und ihn dann kurz attackierte. Er sei dann so schnell wie er gekommen war, auch wieder in die Höhe geschnellt und verschwunden. Es sei so schnell gegangen, dass der Fahrer noch nicht einmal mehr hupen konnte. Krantz hat kleine blutende Wunden am Kopf davongetragen. „Nicht weiter schlimm“, wiegelt er ab. Er will dem Tier auch gar keine Schuld zuweisen. „Ich gehe davon aus, dass der Vogel sein Revier verteidigt hat. Er sah mich wohl als Eindringling an.“ Krantz hofft, dass man den Vogel in nächster Zeit einfach in Ruhe lässt und Fahrradfahrer diese Strecke einfach mal meiden. „Ich werde ihn jedenfalls nicht mehr stören.“

von Götz Schaub

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