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Ein Treffpunkt für Kreative

Frühlingsmarkt Niederwalgern Ein Treffpunkt für Kreative

Farbenfoh bemalte Cupcakes und Pralinen aus Gips, feinste Taschen und Geldbörsen, Schmuck sowie Lampen und Etageren, hergestellt aus altem Geschirr – kurz, Dinge, die man nicht unbedingt braucht, die das Herz gleichwohl begehren kann.

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 Blumenpracht gehörte zum Frühlingsmarkt auf dem Hofgelände in der Dorfmitte Niederwalgerns ebenfalls dazu.

Quelle: Carina Becker-Werner

Niederwalgern. Die meisten Produkte, die es am Sonntag beim Frühlingsmarkt in Niederwalgern gab, waren wohlgemerkt handgemacht, in hoher Qualität selbst gefertigt von Kreativen, die teils aus der Region, teils aus weiter entfernten Gegenden anreisten. So wie schon bei den zurückliegenden rund zehn Kreativmärkten in Niederwalgern passt die Veranstaltung stets zum Motto von Jahreszeiten. Katrin Vidal-Wegst organisiert die Märkte seit einigen Jahren auf dem Hofgelände ihrer Familie mitten im Dorf. Sie verkauft auch selbst. Schmuck, Lampions, Taschen, – eine gut sortierte Auswahl hübscher Dinge, die sie sonst in ihrem Lädchen „Pour toi“ in Marburg anbietet.

Hunderte Besucher beim Frühlingsmarkt

Der Markt hat mit Essensständen und Bastelstationen sowie mit unmittelbarer Nähe zum Niederwalgerner Lern- und Experimentierfeld viel von einem bunten Familienfest. An Ausstellern gibt es inzwischen einen festen Stamm – und auch das Publikum wächst. „Ich bin immer überrascht, von woher die Besucher so kommen, teils aus dem Ort oder den Nachbardörfern,  aber auch aus dem Gießener Raum und darüber hinaus“, sagt Vidal-Wegst und lacht: „Wir rechnen immer in Würstchen, diesmal haben wir 250 Stück eingekauft.“ Reger Andrang herrschte am Sonntag beispielsweise am Stand von Händlerin Anja Roswitha Eich, die aus der Siegener Region kommt und schon mehrfach in Niederwalgern mit dabei war.

Kein Wunder, ihre Verwertungsideen für altes Geschirr kommen bei den Besuchern so gut an, dass manche ihre eigenen alten Sammeltassen-Sets oder Teekannen mitbringen. Aus Ersteren stellt die Kunsthandwerkerin Etageren her, aus Zweiteren schmucke kleine Stehlämpchen. Eich wurde an ihrem Verkaufsstand von der ganzen Familie unterstützt. „Als meine Frau damit anfing, diese Dinge zu basteln, habe ich mich gefragt, was das eigentlich soll. Inzwischen braucht sie einen eigenen Steuerberater“, berichtete Ehemann Holger Diwo schmunzelnd.

von Carina Becker-Werner

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