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Aufwendige Spurenanalyse

Kriminalität Aufwendige Spurenanalyse

Staatsanwaltschaften und Polizeibehörden in Marburg und Nordrhein-Westfalen ermitteln weiter gegen den 34-Jährigen, der in dem dringenden Tatverdacht steht, für Übergriffe auf zwei Mädchen verantwortlich zu sein.

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Im Fachwerkhaus des 34-jährigen Tatverdächtigen in Bettinghausen (Kreis Soest) stießen die Ermittler auf zugemauerte Fenster und ein Gefängnis im Haus.Archivfoto: Soester Anzeiger / Peter Dahm

Niederweimar. Drei Wochen nach der Festnahme des mutmaßlichen Täters der versuchten Entführung von Niederweimar laufen die Ermittlungen von Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft weiter. Dies teilte Nicolai Wolf, Pressesprecher der Staatsanwaltschaft Marburg, auf Nachfrage der OP mit.

In dem kleinen Dorf, einem Ortsteil von Bad Sassendorf im Kreis Soest, waren die Polizeibehörden in der letzten Maiwoche auf ein teils baufälliges, aber bewohnbares Fachwerkhaus gestoßen, dessen Eigentümer der 34-jährige dringend Tatverdächtige ist. Im Untergeschoss des Hauses waren Fenster zugemauert, drinnen eine Art Gefängnis errichtet worden. Wolf wollte diese Entdeckung der Ermittler nicht kommentieren. Aufgrund der Schwere des Tatvorwurfs - der Haftbefehl lautete auf versuchten sexuellen Missbrauch eines Kindes - gestalte sich die Auswertung der Spuren sehr aufwändig, sagte Wolf der OP.

Die Untersuchungshaft des 34-Jährigen dauere an. Es sei noch unklar, wann es zur Anklage komme.

Der sexuelle Übergriff auf ein Mädchen Anfang Mai im Freibad in Witten (NRW), der dem 34-Jährigen ebenfalls zu Last gelegt wird, werde nicht von der Marburger Staatsanwaltschaft mitverhandelt. Die Zuständigkeit dafür liege bei der Staatsanwaltschaft Münster.

von Carina Becker-Werner

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