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Anklage bereits in einigen Monaten möglich

Ermittlungen gehen weiter Anklage bereits in einigen Monaten möglich

Im Fall der versuchten Entführung von Niederweimar wird es zügig zu einem Prozess kommen – sofern die Ermittlungen gegen den derzeit inhaftierten 34-Jährigen den dringenden Tatverdacht untermauern.

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Nachdem der 34-Jährige Anfang Mai von der Polizei gefasst wurde, gehen nun die Ermittlungen zu den Übergriffen in Niederweimar und Witten weiter.

Quelle: Archivbild

Niederweimar. Da der Beschuldigte in Untersuchungshaft sitzt, gelte der Beschleunigungsgrundsatz, sagte Oliver Rust, Sprecher der Staatsanwaltschaft Marburg, auf Nachfrage der OP. Je nachdem, was die Ermittlungen ergäben, könne es bereits in einigen Monaten zur Anklage kommen.

In Witten (NRW) läuft ebenfalls ein Ermittlungsverfahren gegen den mutmaßlichen Täter der versuchten Entführung von Niederweimar. Dort hatte ein Bademeister am 7. Mai die Polizei eingeschaltet, nachdem er gesehen hatte, wie der Mann im örtlichen Freibad ein Mädchen an Hüfte und Gesäß berührte. Ob dieser Vorwurf in einem möglichen Prozess zusammen mit dem Fall von Niederweimar vor Gericht verhandelt werde, stehe nicht fest, sagte Rust.

Im Fall von Niederweimar lautet der Haftbefehl für die Untersuchungshaft auf „versuchten sexuellen Missbrauch eines Kindes“, im Fall von Witten ermittelt das dortige Fachkommissariat aufgrund des Verdachts von „sexuellem Missbrauch eines Kindes“.

Zum Zeitpunkt seiner Inhaftierung befand sich der Mann in einem Ausbildungsverhältnis. In einem Krankenhaus in Lippstadt erlernte er den Beruf des Kinderkrankenpflegers.

von Carina Becker-Werner

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Als die Polizei Bochum am 7. Mai dieses Jahres auf einen Hilferuf aus dem Freibad in Witten (NRW) reagierte, sollte noch niemand ahnen, zu welcher Festnahme dies zweieinhalb Wochen später führen würde.

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