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Wehr freut sich über Zusatzausrüstung

Fronhausen Wehr freut sich über Zusatzausrüstung

Im Bereich der Einsätze war das Jahr 2014 eher ein ruhiges Jahr. Getan hat sich allerdings Beachtliches in Sachen Ausrüstung und auch das Feuerwehrhaus kann sich dank Eigenleistungsarbeiten echt sehen lassen.

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Sie bilden den Vorstand der Wehr: Waldemar Pausch (von links), Dieter Klein, Alex Schorge, Edgar Weisbrod, Michael Davedeit, Jörg Mayer, Erwin Richebächer und Eric Schnabel.Foto: Martina Becker

Fronhausen. Dass die Fronhäuser Einsatzabteilung etwas drauf hat, das präsentierten sie ihren Mitbürgerinnen und Mitbürgern eindrucksvoll zur letztjährigen Gewerbeschau. Teilweise spektakuläre Vorführungen seien es gewesen, berichtete der Vorsitzende Eric Schnabel zur Jahreshauptversammlung am Freitagabend. Auch neue Mitglieder wurden im Zuge dieser Veranstaltung gewonnen. Als weiteres gesellschaftliches Engagement nannte Schnabel das traditionell vom Verein ausgerichtete Maifeuer.

Es sei eine gut besuchte Veranstaltung gewesen, die vom Spielmannszug mit einem Umzug eröffnet wurde. Die 30 Anwesenden, des 349 Mitglieder starken Vereins, erfuhren auch, dass im Berichtsjahr viel für das Feuerwehrhaus getan wurde. Umfangreiche Renovierungsarbeiten hatten etwa im Bereich der Toiletten, Umkleide sowie der Eingangshalle stattgefunden. „Neben diesen aufwendigen Maßnahmen wurden noch jede Menge kleinere Baustellen rund um das Feuerwehrhaus und den Fuhrpark abgearbeitet“, informierte der Vorsitzende. Allerhand getan hatte sich auch bei der Ausrüstung der Wehr. Gespendet wurde ihr eine Wärmebildkamera sowie ein mobiler Rauchverschluss. Darüber hinaus hatte die Gemeinde einen erheblichen Beitrag zur Verbesserung geleistet. Beschafft werden konnte der seit Jahren geforderte Hydraulische Rettungssatz. „Hierdurch ist unser Rettungsgerät jetzt auf dem neuesten Stand und auch auf modernste Fahrzeugkonstruktionen gewachsen“, sagte Schnabel.

Damit dieses Gerät Platz im Rettungsfahrzeug fand, wurde dieses in Eigenleistung entsprechend umgebaut, was der Gemeinde einen größeren vierstelligen Betrag erspart habe, meinte Schnabel. Erneuert wurden auch die in die Jahre gekommenen Chemikalienschutzanzüge, und die Krönung im Reigen der Anschaffungen war ein neuer Einsatzleitwagen. Dieser wird voraussichtlich diesen Monat in Dienst gestellt.

„Mit diesem modernen Führungsmittel gilt es nun ausgiebig zu üben, damit das Potenzial des Fahrzeuges auch voll ausgeschöpft werden kann, forderte Schnabel. Überdies dankte er den politisch Verantwortlichen für diese insgesamt doch recht großen Investitionen in die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger. In seiner Funktion als Gemeindebrandinspektor berichtete Schnabel, dass im Bereich der Einsätze das Jahr ruhig verlaufen sei. Insgesamt 23 Mal wurde die Wehr alarmiert. Ausgerückt wurde zu sechs Bränden, 11 Hilfeleistungen, zwei Fehlalarmen und vier Brand­sicherheitsdiensten.

„Wir konnten dazu beitragen, fünf Menschenleben zu retten“, sagte Schnabel. Damit die Einsatzkräfte technisch auf der Höhe bleiben, wurde über das normale wöchentliche Maß hinaus von einigen Mitgliedern im Trainingszentrum Mittelhessen für Atemschutz und Wärmebildkamera trainiert. Brandschutzerziehung konnten 200 Fronhäuser Kinder in Kindergarten und Schule genießen.

Ehrungen: 25-jährige Vereinsmitgliedschaft: Johannes Becker, Erwin Richebächer und Elfriede Weber.

von Martina Becker

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