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Wehr benötigt dringend Nachwuchs

Niederweimar Wehr benötigt dringend Nachwuchs

Die Jahreshauptversammlung der Niederweimarer Feuerwehr stand noch unter den Eindrücken des nur wenige Tage vorher bekämpften Kaminbrands. Dieser hatte sich bis tief in die Nacht hinein gezogen (die OP berichtete).

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Am 16. Oktober kam es zu einem tödlichen Verkehrsunfall in der Allnaer Senke. Dieser hat auch die Feuerwehr Niederweimar stark gefordert – physisch wie emotional.Foto: Andreas Schmidt

Niederweimar. Bürgermeister Peter Eidam, Gemeindebrandinspektor Markus Herrmann und sein Stellvertreter Oliver Grün bekundeten einhellig: „Dort konnten die Weimarer Wehren wieder zeigen, wie leistungsfähig sie sind.“

Diese Leistungsfähigkeit war im vergangenen Jahr bei 15 Einsätzen gefordert, wie Wehrführer Uwe Matthäi in seiner Rückschau berichtete - zweimal weniger als im Vorjahr rückten die Kameraden somit aus.

„Erfreulich ist, dass es nur einen Fehlalarm gab“, so Matthäi. Darüber hinaus sei die Niederweimarer Wehr zu sieben Bränden und ebenso vielen Hilfeleistungen alarmiert worden. Besonders im Gedächtnis seien dabei die beiden tödlichen Unfälle geblieben: Am 1. Mai rückten die Weimarer zu einem Motorradunfall aus - „den Verstorbenen kannten viele unserer Kameraden“, so Matthäi. Belastend sei auch der Unfall am 16. Oktober gewesen, bei dem ein Auto frontal unter einen Lastwagen geraten war. Dieser Unfall habe auch gezeigt, dass die Niederweimarer Wehr dringend Nachwuchs benötige: Zwar seien jetzt vier Jugendliche in die Einsatzabteilung gewechselt, „doch in der Tagbereitschaft haben wir Probleme“, so Matthäi.

Noch dazu fehlten diese vier nun in der Jugendfeuerwehr, die laut Jugendwart Dirk Grebe-Grotefend aus nur noch vier Mitgliedern bestehe. Impulse für die Mitgliedergewinnung erhofft er sich von geplanten Schulbesuchen. Auch Wehrführer Matthäi möchte mit Bürgermeister Eidam Werbung für die Feuerwehr machen.

Am Gemeindepokal möchten die Kameraden mit einer Staffel teilnehmen, zudem sind sie beim Gemeindepokalschießen am 15. März und bei der Gewerbeschau am 30. März dabei.

von Andreas Schmidt

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