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Vorgaben für U-3-Plätze sind erfüllt

Gemeinde Ebsdorfergrund Vorgaben für U-3-Plätze sind erfüllt

Exakt ein Jahr nach derEröffnung der erstenU-3-Gruppe in der Kita Sonnenschein in Beltershausen folgte nun dieoffizielle Eröffnung einer zweiten Krippengruppe.

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Elementarpädagogin Berit Wöhl (links) obliegt die pädagogische Gesamtleitung der beiden Kinderkrippengruppen in Beltershausen. Sie kann sich auf ein motiviertes junges Team verlassen.

Quelle: Götz Schaub

Beltershausen. Mit den Angeboten des Vereins Kinder im Grund mit der Kinderkrippe „Bullerbü“ in Dreihausen, des evangelischen Kindergartens Ebsdorf und der Tagesmütter in der Großgemeinde reichen die beiden Gruppen in Beltershausen nun aus, den Bedarf für unter Dreijährige in Betreuungseinrichtungen zu gewährleisten. Für die beiden Gruppen sind insgesamt fünf Erzieherinnen zuständig, die gruppenübergreifend arbeiten.

Die pädagogische Gesamtleitung liegt bei Berit Wöhl. Zurzeit sind 13 Kinder in der U-3-Betreuung. „Wir hatten eigentlich mit ein paar Kindern mehr gerechnet“, gibt Bürgermeister Andreas Schulz zu. Doch seien vier angekündigte Kinder aus unterschiedlichen Gründen nun doch noch nicht gekommen. Doch schon in der nächsten Woche wird ein weiteres Kind erwartet. Die Erlaubnis, zwölf statt zehn Kinder pro Gruppe zu haben, wurde über 2012 hinaus verlängert. „So haben wir derzeit für die Kinder eine sehr komfortable Betreuung“, freut sich Heike Schick, die für alle Gemeinde-Kindergärten Ansprechpartnerin ist. Bis August werde man sich diesen „Luxus“ nun erlauben, dann muss die Gruppe sowieso nachgewiesen werden. Schulz und Schick sind aber optimistisch, dass bis dahin noch Kinder aufgenommen werden. Dabei können auch gerne Eltern aus Nachbarkommunen anfragen, meint Schulz. Die beiden Krippengruppen in der Kindertagesstätte Sonnenschein sind räumlich über einen Flur voneinander getrennt, doch sollen sich die jeweiligen Kinder alle kennenlernen und auch die Spielsachen nutzen dürfen, die es in dem jeweilig anderen Raum gibt. Zudem können sie alle auf den noch einzurichtenden Kleinkinderspielplatz im Außenbereich zusammenkommen. Generell gehört der Gang an die frische Luft zum festen Vormittagsprogramm, sagt Elementarpädagogin Wöhl. Ist das Wetter zu schlecht geht es in den hauseigenen Bewegungsraum. Ansonsten haben die Kinder ausreichend Zeit, zu spielen.

Nach einem frühen Mittagessen können sie dann schlafen.Der Raum für die Gruppe wurde nicht wie der der ersten Kinderkrippengruppe angebaut, sondern im bestehenden Gebäude altersgerecht umgebaut und hergerichtet. Die Betreuungszeit liegt zwischen 7.30 und 15 Uhr, könne aber nach Bedarf noch ausgeweitet werden.

HINTERGRUND

Der Umbau zum zweiten Gruppenraum einer Kinderkrippengruppe wurde mit 45000 Euro bezuschusst. Insgesamt wurden inklusive Anbau für die erste Gruppe in die Kita Sonnenschein 338500 Euro investiert. Als nächstes Projekt soll das Gebäude energetisch fit gemacht werden. Das bedeutet, dass die alten Fenster ausgetauscht werden sollen. Noch in diesem Monat soll eine Fotovoltaikanlage auf dem Dach entstehen. „Ein weiterer Schritt zur energieautarken Kindertagesstätte“, sagt Bürgermeister Andreas Schulz dazu. So soll der erzeugte Strom den Verbrauch des Kindergartens abdecken, der seine Wärme bereits aus Gas der Biogasanlage bezieht. Akustikdecken, die den Lärmpegel dämmen und LED-Lampen sorgen für eine gesunde, energie- und umweltbewusste Atmosphäre für alle Mitarbeiter und Kinder.

von Götz Schaub

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