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Von Tochter Zion bis Silbermond

Weihnachtskonzert Von Tochter Zion bis Silbermond

Sanfte Lichter, stimmgewaltiger Gesang und die Akustik der Ebsdorfer Chöre haben hunderten Besuchern einen wundervollen vierten Advent in der Kirche beschert.

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Der Männergesang Ebsdorf versetzte das Publikum mit seinen Liedbeiträgen in festliche Stimmung.

Quelle: Patricia Grähling

Ebsdorf. Im Sommer haben die Ebsdorfer Chöre schon Weihnachtslieder geprobt, um ihren Zuhörern am vierten Advent ein besonderes Konzert zu bieten: Die mehr als 100 Musiker haben die Kirche mit dezenten Farben ausgeleuchtet und sich um den Altar versammelt, von wo aus sie ihre Stimmen erklingen ließen. Die Kirche war voller junger und älterer Gäste – einige bekamen nur noch Stehplätze, die sie gerne in Kauf nahmen, um sich 90 Minuten bestens unterhalten zu lassen.

Der Kinderchor „Schöne Töne“ machte den Anfang. Die Jungs und Mädchen unter Leitung von Kirsten Molitor sangen etwa Händels „Freue dich Welt“, aber auch moderne Lieder wie „Irgendwas bleibt“ von Silbermond. Für ihr Solo bekam Lorena Mönke begeisterten Applaus.

Stimmgewaltig zeigte sich wieder der Männergesangverein (MGV) mit fast 40 Sängern. Sie sorgten mit Tochter Zion und Jubilate für festliche Stimmung. Die Brüder Simon und Samuel Wagner glänzten als Tenor-Solisten bei „All Night, all Day“, und mit dem bekannten Trommellied brachten die Männer Rhythmus in die Kirche.

Gemischter Chor lässt es schneien

Der gemischte Chor „Neue Töne“ trat mit fast 70 Stimmen auf, die die Kirche erfüllten. Sie ließen es in den Köpfen der Zuhörer schneien mit „Winter Wonderland“. Klangvoll ließen sie „Christmas Lullaby“ durch die Kirche tönen – und sie begeisterten mit „Here comes the light“. Eine kleine Gruppe der jungen Sänger unterhielt mit dem Klassiker „Mister Santa“. Den brachten sie schwungvoll und ausdrucksstark zu Gehör und erhielten dafür begeisterten Beifall.

Zum Abschluss des Abends sangen die „neuen Töne“ und die „schönen Töne“ gemeinsam mit dem Publikum „O du fröhliche“. Gespickt war das Konzert mit kleinen weihnachtlichen Texten und Sprüchlein. Derart in Weihnachtsstimmung versetzt, ließen sich viele Zuhörer von den Chören noch zu einer Konzertparty im Dorfgemeinschaftshaus einladen. Dort gab es Essen, Getränke und noch mehr Musik. Der Eintritt zum Konzert war frei – allerdings sammelten die Musiker für die älteste Glocke der Kirche: Die Läutemaschine der „Vater-Unser-Glocke“ aus dem Jahr 1498 muss saniert werden.

von Patricia Grähling

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