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Von Samba bis Konzertmusik

Kulturabend Von Samba bis Konzertmusik

Mit heißen Rhythmen, Chorgesang und Tanz feierte der Förderkreis Kultur in der Region aus Niederwalgern sein zehnjähriges Bestehen.

Niederwalgern. Dröhnender Rock, fetziger Jazz, gediegenerer Chorgesang, sportliche Tanzperfomance zu heißen Samba-Rhythmen und klassische Konzertmusik - für jeden war am vergangenen Sonntag etwas dabei.

Der Förderkreis zählt etwa 100 Mitglieder, unter diesen sind jedoch noch 35 weitere Vereine mit kulturellen Schwerpunkten versammelt.

Für das Fest waren rund 160 Darsteller aus den verschiedenen Zusammenschlüssen gekommen. Mehr als 15 Gruppen zeigten auf der Bühne des Kulturhauses ihr musikalisches und tänzerisches Können.

Einige der Aufführungen waren ursprünglich rund um das Musik- und Kulturhaus geplant gewesen, jedoch machte das regnerische Wetter dem Verein einen Strich durch die Rechnung. Bei Kaffee und Kuchen genossen die Besucher jedoch das Programm im Trockenen, während es draußen wie aus Kübeln goss. Eigentlich war für Samstag ein großes Eröffnungskonzert geplant. Dieses musste jedoch aufgrund einer Verletzung von einem der insgesamt drei Musiker ausfallen. Die Mitglieder des Vereins trafen sich trotzdem, ohne Musik, und schauten sich alternativ das Fußballspiel an.

Der Förderkreis gründete sich vor zehn Jahren, erste gemeinsame Unternehmungen der Kulturfreunde gab es aber bereits seit 1999, erzählt Vorsitzender Hans Heinrich Heuser. Die offizielle Vereinsgründung wurde notwendig, nachdem die Sporthalle im Ort umgebaut und mit großer Bühne und umfangreicher Technik ausgestattet worden war.

Der Förderkreis arbeitet eng mit der Gesamtschule Niederwalgern zusammen und kümmert sich um alle außerschulischen Veranstaltungen des kulturellen Zentrums. Ihr modernes Musik- und Kulturhaus betreuen sie gemeinsam. „Wir versuchen Kultur auf das flache Land zu bringen“, sagte Heuser. Es gäbe in der Umgebung vielfältige Talente, diese fänden hier einen Ort des kulturellen Austausches und die Möglichkeit, ihre Fähigkeiten unter Beweis zu stellen. Die Vereine des Förderkreises nutzen das Kulturhaus häufig für Veranstaltungen. Der Förderkreis achtet darauf, dass diese immer musisch-kultureller Art sind. Größere private Feste sind etwas für die Bürgerhäuser, betonte der Vorsitzende. Der Förderkreis kümmert sich auch um die Finanzierung der kulturellen Veranstaltungen. Diese stehe jedoch nicht im Vordergrund ihrer Arbeit. „Manchmal legen wir auch drauf“, lacht Heuser schulterzuckend. Wichtiger sei es eben, den Menschen vor Ort ein kulturelles Angebot zu machen.

von Ina Tannert

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