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Von Rockmusik bis Küchenlied

Happy Music Von Rockmusik bis Küchenlied

Gemeinsam mit Happy Music begeisterten am Samstagabend drei weitere Chöre sowie eine Band mit Solistin ihr Publikum in Dreihausens Bürgerzentrum.

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Die Gastgeber trugen drei Moritaten, „Küchenlieder“, aus dem
19. Jahrhundert vor.

Quelle: Martina Becker

Dreihausen. Es solle ein Abend mit therapeutischer Wirkung werden, versprach Chormitglied Udo Spindler bei seiner Anmoderation der Veranstaltung. Therapie in dem Sinne, dass Musik und Gesang eine rundum gesunde Wirkung haben, so der Chorsprecher.

Dass den Mitwirkenden und den Zuhörenden und Zuschauenden der Abend bekam, blieb nicht verborgen. Es wurde kräftig applaudiert und zuweilen auch mitgesungen. Bürgermeister Andreas Schulz lobte als Schirmherr das Engagement und die Leidenschaft des jüngsten Chores in der Gemeinde. Dass dieser Chorabend mit generationenübergreifendem Programm und neuen Ideen auf die Beine zu stellen vermag, hatte er bereits mehrfach bewiesen und das anwesende gemischte Publikum unterstrich dies.

Gute Chancen für Projektförderung

Kreisausschuss-Mitglied Klaus Weber, der Landrätin Kirsten Fründt vertrat, meinte, dass der Chorgesang vielerorts in die Jahre gekommen sei, es aber auch neue Wege gebe, wie der Abend und die Resonanz zeige. Er kündigte an, dass der Chor „Happy Music“ gute Chancen habe, in die Projektförderung des Landkreises zu kommen. Welches Lied am Abend zu Gehör kommen könnte, ließen die „Lollipops“ auf den geschmackvoll dekorierten Tischen erahnen. Die Gastgeber hatten den Song „Lollipop“ als ersten Anheizer einstudiert. Sie legten darauf noch die Klassiker „Only you“, „All you need is love“ und „Monday, Monday“.

Die Gäste aus Lohra, der Chor „Potpourri“, brachte beispielsweise mit „Thank you for the music“ von „Abba“ das Credo des Abends noch einmal auf den Punkt. „Intakt“ Sichertshausen hatte einen bunten Strauß an Liedern mitgebracht. Sehr gefühlvoll interpretierten die Sänger „In this heart“ von Sinead O‘Connor, und mit dem Jürgen-Markus-Schlager „Eine neue Liebe ist wie ein neues Leben“ kamen sie beim Publikum an.

Publikum stimmt kräftig mit ein

„Men on the Rocks“ nennt sich der Männerprojektchor aus Cölbe. Obwohl die Sänger erst wenige Monate gemeinsam üben, ließen sie etwa mit dem Ohrwurm „We will rock you“ das Publikum aufhorchen. Dem Reigen der Gastchöre folgte ein weiterer Auftritt der Gastgeber. „Happy Music Special“ nannte sich die Darbietung von Küchenliedern aus dem 19. Jahrhundert. Zum Akkordeon schmetterte der Chor „Mariechen saß weinend im Garten“ oder die „Räuberbraut“ - und das Publikum stimmte kräftig mit ein. Mit der Band „Timezone 280“ wurde Rod Stewart gecovert. Die Solosängerin Silva Kutsch gab obendrauf noch vier weitere Ohrwürmer der Rockgeschichte zu Gehör. Zum Finale sangen alle Chöre gemeinsam „Atemlos durch die Nacht“. Diesem tobend beklatschten Abschluss folgte die Einladung zum Tanz und Feiern.

von Martina Becker

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