Volltextsuche über das Angebot:

12 ° / -3 ° wolkig

Navigation:
Vom Geheimtipp zum Besuchermagnet

Kunst-, Kultur- und Weihnachtsmarkt Hachborn Vom Geheimtipp zum Besuchermagnet

Die Kombination aus Kunst-, Kultur- und Weihnachtsmarkt macht den Reiz aus: Der Markt rund um die historische Kirche in Hachborn ist einer der größten im Landkreis Marburg-Biedenkopf. 

Voriger Artikel
Flüchtlinge können bald kommen
Nächster Artikel
Nicht nur Fische profitieren von neuer Treppe

Impressionen vom Weihnachtsmarkt: An den Ständen gab es neben weihnachtlichen Dekorationsartikeln jede Menge Näh- und  Stickarbeiten, Köstlichkeiten aus der Region, Kunst und Schmuck.

Quelle: Anita Ruprecht

Hachborn. Der 13. Kunst-, Kultur- und Weihnachtsmarkt war wieder mal ein Höhepunkt in der Vorweihnachtszeit. In den Vorjahren noch als Geheimtipp gehandelt, findet der Markt im Zentrum von Hachborn an der historischen Kirche, im Dorfgemeinschaftshaus und in den Straßen zwischen Kindergarten, evangelischem Gemeindehaus und Bürgerhaus mittlerweile kreisweit Beachtung.

So füllte sich am Samstag schon gleich nach der Eröffnung der Markt mit Menschen, und rund um das Zentrum war kaum noch ein Parkplatz zu bekommen. Als gegen 16 Uhr der Markt von Ortsvorsteher Jürgen Schäfer und Elisabeth Newton, der ersten Beigeordneten der Gemeinde Ebsdorfergrund, die Bürgermeister Andreas Schulz vertrat, offiziell eröffnet wurde, war kaum noch ein Durchkommen.

Jungbläser eröffneten den Markt

Zur Eröffnung des Marktes hatten die Ebsdorfer Jungbläser unter der musikalischen Leitung von Lothar Mink mit zwei Stücken ihren allerersten öffentlichen Auftritt. Die Advents- und Weihnachtslieder fanden so großen Anklang bei den Marktbesuchern, dass die Jungbläser gleich noch eine Zugabe spielen mussten.

Ortsvorsteher Jürgen Schäfer dankte neben der Gemeinde und dem gemeindlichen Bauhof den Hachborner Vereinen. Er bedankte sich beim Sportverein, Gesangverein, Rassegeflügelzuchtverein, den Gymnastikdamen, der freiwilligen Feuerwehr sowie der Burschen- und Mädchenschaft und explizit bei Helmut Bier für ihre tatkräftige Hilfe, ohne die der Markt mit über 80 Ständen und mehreren Tausend Besuchern von Samstagmittag bis Sonntagabend nicht durchzuführen sei.

Zudem dankte er der Familie Claar für die Herrichtung der lebensgroßen Krippe mit lebenden Tieren. Der Hachborner Weihnachtsmarkt sei die Einstimmung auf Weihnachten für den Ebsdorfergrund, sagte Elisabeth Newton. Die Kombination von Kunsthandwerk und weihnachtlichem Flair mache den Reiz des Marktes aus, fügte sie hinzu. Irike Seiler von der Gemeinde Ebsdorfergrund führte durch das Programm auf der Bühne.

Höhenfeuerwerk und Dudelsackklänge  

Am Samstagabend gegen 20 Uhr startete ein Höhenfeuerwerk mit musikalischer Untermalung, und ab 22 Uhr gab es eine Après-Ski-Party im Glühweinzelt. Am Sonntag verzauberten „The First Guards of St. Kilian“ mit ihren Dudelsackklängen die Marktbesucher. Außerdem unterhielt die Sängerin Martina Cloos die Gäste. Die hessische Weihnachtsbaumkönigin kam ebenfalls am Sonntag zu Besuch auf den Hachborner Weihnachtsmarkt.

In der Kindertagesstätte gab es am Sonntag ein Eltern-Kind-Café mit Kinderkino, darüber hinaus gab es diverse Spiel- und Bastelangebote, und neben der Kirche drehte eine Dampfeisenbahn für die kleinen Marktbesucher ihre Runden.

von Anita Ruprecht

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr