Volltextsuche über das Angebot:

16 ° / 10 ° Regenschauer

Navigation:
Vom Baumschmuck bis zum Buch

Weihnachtsmarkt Vom Baumschmuck bis zum Buch

Ein Treffpunkt zum Schwätzen und Stöbern ist der Weihnachtsmarkt in Niederweimar wieder gewesen. Mehrere hundert Besucher besahen sich das Angebot in den Auslagen der mehr als 30 Anbieter.

Voriger Artikel
Zwei verletzte Frauen nach Kollision
Nächster Artikel
Neues Tempo-Schild am Kreisel kommt

Von den frostigen Temperaturen ließen sich die Kinder nicht darin hindern, auf dem Weihnachtsmarkt einige Runden mit dem Karussell zu drehen. Im Ratssaal zeigte Annika Langer (kleines Foto) ihr Kinderbuch „Kiki und Kuru“.

Quelle: Manfred Schubert

Niederweimar. Vorweihnachtliche Stimmung vermittelte der Weimarer Weihnachtsmarkt mit seinen vielfältigen Angeboten. Hunderte Besucher nutzten das klare, frostige Wetter am Sonntag, um die mehr als 30 Stände in der und um die Gemeindeverwaltung nach Geschenken zu durchstöbern. Oder einfach an einem der zumeist von Vereinen betriebenen Buden mit heißen und kalten Getränken und Speisen von Crêpe bis Bratwurst vom heimischen Metzger zu stehen, sich zu stärken und mit Freunden, Bekannten und Nachbarn zu schwätzen.

Weihnachtliche Weisen spielte der Posaunenchor Oberweimar. Außerdem traten Sandro Dörr, Vorsitzender des Alphornvereins Niederweimar, sowie Marc Dörr auf und musizierten auf der Steyrischen Harmonika und mit dem Alphorn.

Viele Produkte von Anbietern selbst hergestellt

Gestricktes, Gehäkeltes und Gedrechseltes, Schmuck und weihnachtliche Dekorationsartikel, heimische Naturprodukte wie Honig, Marmeladen und Liköre gab es zu kaufen. Zu einem großen Teil waren die vielen Produkte von den Anbietern selbst hergestellt worden.

Beispielsweise bot Evelyn Schubbert aus Niederwalgern selbst gemachte Edelsteinbäume, Schmuck und Mineralien an. Für ihre in Handarbeit hergestellten dekorativen Teile verwendet die Geologin Achate, Amethyste, Granate, Hämatit, Calcit, Rosenquarz und andere Schmucksteine.

Sogar Literarisches aus heimischer Produktion war in den Auslagen dabei. Annika Langer aus dem Nachbarort Gisselberg präsentierte ihr von Anne Weigel, ebenfalls aus Gisselberg, illustriertes Kinderbuch „Kiki und Kuru“, mit dem Känguru auf der Titelseite. „Es ist ein Mutmachbuch“, sagt die in Schweden geborene Autorin Annika Langer über ihr vor einem Jahr im Selbstverlag herausgegebenes Erstlingswerk, in dem das Schulkind Kiki bei der Begegnung mit der Kängurumutter Kuru Geborgenheit und Zärtlichkeit erfährt.

von Manfred Schubert

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr