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Vogler plant letzte Amtszeit

Ortsbeirat gewählt Vogler plant letzte Amtszeit

Als wichtigstes Projekt sieht der neue Ortsbeirat von Rauischholzhausen den Ausbau des Kreuz-weges. Helmut Vogler bleibt Ortsvorsteher.

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Der neue Ortsbeirat von Rauischholzhausen: Yvonne Ebinger (von links), Ortsvorsteher Helmut Vogler, Gotthard Grün, Michael Petri und Claudia Pfeiff.

Quelle: Ina Tannert

Rauischholzhausen. Nur für eine halbe Amtszeit stellte sich der langjährige Ortsvorsteher erneut zur Verfügung. Nach zwei Jahren will Vogler sein Amt endgültig an seine neue Stellvertreterin Claudia Pfeiff abgeben. Dann stünde Vogler seit 29 Jahren an der Spitze des Gremiums und will Platz für frisches Blut im Vorsitz machen.

Neben seiner künftigen Nachfolgerin konnte Vogler drei neue Gesichter im Ortsbeirat begrüßen: Schriftführer Michael Petri, Gotthard Grün und Yvonne Ebinger ergänzen das fünfköpfige Gremium. Während der konstituierenden Sitzung wurden die ehemaligen Mitglieder Petra Dreyer, Peter Lemmer und Dirk Pfeiffer verabschiedet.

Sitzverteilung der Parteien bleibt gleich

Bei der Sitzverteilung der Parteien bleibt indes alles beim Alten. Mit Vogler, Pfeiff und Petri behält die SPD drei Sitze, während die ÜBE/FWG zwei Plätze innehat. Für die gemeinsame Arbeit des Gremiums sollte die Parteizugehörigkeit jedoch keine Rolle spielen, mahnte der Ortsvorsteher. Er hofft, die Belange der Bürger erfolgreich vertreten zu können – und das „in einer sachlichen und unparteilichen Atmosphäre“.

Für die kommenden Jahre will sich das Gremium für einige Verschönerungen und Bauarbeiten im Ort einsetzen. Ganz oben auf der Agenda steht der Ausbau des Kreuzweges im Rahmen der Erschließung des geplanten Neubaugebiets „Sonnenplateau“.

22 neue Bauplätze für Rauischholzhausen

Der Erschließung von 22 neuen Baugrundstücken an der Potsdamer Straße steht der Ortsbeirat positiv gegenüber, wünscht sich jedoch eine höhere Beteiligung und Mitspracherecht an dem Vorhaben. „Es ist wichtig, dass weiterhin Bauplätze zur Verfügung stehen“, so Vogler. Sorgen bereitet den Mitgliedern dabei ein möglicher Lärmpegel der nahen Windkrafträder aus Richtung Amöneburg, der sich nachteilig auf den Verkauf auswirken könnte.

Positive Bilanz zog das Gremium über den Ausbau der Großen Gasse und dem Holzweg. „Eine gute Sache“, lobte Vogler. Selbiges wünscht er sich auch für den Kreuzweg. Wenn schon gebaut wird, sei es nur sinnvoll, dass die nahe Straße in das Projekt mit einbezogen werde.

Darüber hinaus stehen Ausbesserungsarbeiten der Straßen sowie der Bäche am Feuerwehrhaus und am Teichdamm auf dem Programm. Der Ortsbeirat will sich zudem für die Einrichtung einer 30er Zone an der alten Poststraße sowie am Hoppegarten einsetzen.

von Ina Tannert

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