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Viel Lob für Männer der ersten Stunde

Ehrenwehrführer Viel Lob für Männer der ersten Stunde

Sie haben in den Feuerwehren von Ebsdorfergrund die Weichen für die Zukunft gestellt. Sie haben Führungskraft bewiesen. Und sie haben sich 20 Jahre und länger an vorderster Stelle fürs Gemeinwesen eingesetzt.

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Die Gemeinde Ebsdorfergrund verlieh Ehrentitel an fünf Feuerwehrmänner: (von links) Ernst Rauch, Bürgermeister Andreas Schulz, Gotthard Grün, Rudi Claar, Jürgen Schäfer, Heinrich Hopp und Gemeindevertretungs-Vorsitzender Gotthardt Seim.

Quelle: Carina Becker

Dreihausen. Die Gemeinde Ebsdorfergrund will ein Zeichen setzen. Sie will deutlich machen, wie wichtig Kontinuität ist. Wie sehr Menschen in der Gemeinde mit ihren langjährigen Erfahrungen gebraucht werden. Und sie will zeigen, dass es ein Bewusstsein dafür gibt, dass die Früchte guter Arbeit heute nur geerntet werden können, weil manche Menschen jahrzehntelang den richtigen Weg gegangen sind.

Das verdeutlichte Bürgermeister Andreas Schulz (SPD) am Montagabend während der Parlamentssitzung im Dreihäuser Bürgerzentrum. Auf der Tagesordnung der Gemeindevertretung stand erstmals die Ehrung verdienter Feuerwehrleute - und Schulz würdigte gleich fünf Männer aus der Gemeinde für ihren Einsatz und ihren Führungswillen, der viele positive Entwicklungen in den Wehren angestoßen habe.

Mit Urkunden zum Ehrenwehrführer ernannt und mit einem Ebsdorfergrund-Einkaufsgutschein bedacht wurden: Gotthard Grün aus Rauischholzhausen, Herbert Lauer aus Ebsdorf (in Abwesenheit - die Urkundenübergabe wird nachgeholt), Ernst Rauch aus Heskem, Rudi Claar aus Leidenhofen, der zum Ehren-Gemeinde-Jugend-Feuerwehrwart ernannt wurde, Heinrich Hopp aus Leidenhofen und Jürgen Schäfer aus Hachborn. Gotthard Grün war von 1983 bis 2003 Wehrführer in Rauischholzhausen. Fast 20 Jahre lang leitete er die Geschicke der dortigen Brandschützer. Außerdem setzte er sich im Ortsbeirat und als Gemeindevertreter für die Menschen im Ebsdorfer Grund ein.

Ernst Rauch war bis 1995 mehr als 22 Jahre lang Wehrführer und brachte als Kreisausbilder viele Männer und Frauen durch die Grundausbildung bei der Feuerwehr und gründete die Jugendwehr Heskem-Mölln.

Rudi Claar kümmerte sich von 1972 an 21 Jahre lang um die Jugend-Feuerwehren im Ebsdorfer Grund. „Jedes Kind in der Gemeinde kennt ihn“, sagte Bürgermeister Schulz über den Leidenhofener, der über die Feuerwehr hinaus in jedem Verein in seinem Dorf zu Hause sei.

Heinrich Hopp war bis 1992 und insgesamt mehr als 20 Jahre lang Wehrführer in Leidenhofen. „Er hat dafür gesorgt, dass sein Ort einen Löschteich bekam“, berichtete Schulz über Hopp, der einst einen Feuerwehr-Spielmannszug in Leidenhofen gegründet habe. Jürgen Schäfer leitete mehr als 28 Jahren - bis ins Jahr 2003 - die Feuerwehr in Hachborn, wo er jetzt Ortsvorsteher ist. Schäfer verstehe es wie kein anderer, junge Menschen in die Wehr zu holen, sagte Schulz und berichtete, dass die Hachborner Jugendfeuerwehr mit 40 Jugendlichen besonders stark besetzt sei.

von Carina Becker

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