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Uni untersucht Weimars Entwicklung

Universität Gießen Uni untersucht Weimars Entwicklung

Studierende der Universität Gießen absolvieren derzeit ein Projektstudium zur praktischen Regional- und Umweltplanung in Weimar. Im Laufe ihrer Untersuchungen befragten sie auch die Bewohner.

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Studierende und Mitarbeiter vor dem Rathaus in Niederweimar. Ganz rechts Bürgermeister Peter Eidam, daneben Professor Siegfried Bauer von der Justus-Liebig-Universität Gießen, der das Projektstudium leitet.

Quelle: Manfred Schubert

Weimar. Normalerweise muss eine Kommune ein Fachplanungsbüro engagieren, um eine Untersuchung von solchem Umfang durchzuführen, wie sie jetzt etwa 40 Studierende des Fachbereichs Agrarwissenschaften, Ökotrophologie und Umweltmanagement in der Gemeinde Weimar vornehmen.

Professor Siegfried Bauer, Leiter des Instituts für Projekt- und Regionalplanung, war im vergangenen Sommer auf Initiative der Freien Wähler Weimar hin kontaktiert worden und sofort zu einer Kooperation mit der Gemeinde Weimar bereit gewesen. Seit mehr als 15 Jahren bietet das Institut ein praktisches Projektstudium an, bei dem reale Probleme einer bestimmten Gemeinde untersucht werden und Lösungsansätze entwickelt werden sollen.

In Kleingruppen zu zweit oder dritt wollen die Studierenden beispielsweise den demografischen Wandel in einzelnen Ortsteilen untersuchen, sich mit der Situation und den Zukunftsaussichten der Landwirtschaft oder mit Chancen für den Tourismus, unter anderem durch das geplante Freilichtmuseum „Zeiteninsel“, befassen.

Die Freizeitangebote sollen ebenso analysiert werden wie das Einkaufsverhalten in den Ortsteilen und die Gewerbeentwicklung. Einen wichtigen Schwerpunkt soll die Frage eines möglichen Klimaschutzkonzepts für Weimar bilden, wo man, besonders in öffentlichen Gebäuden, Energie einsparen kann, welche erneuerbaren Energien man ausbauen könnte oder welche Beiträge die Verwaltung zum Umweltschutz bei gleichzeitigen Einsparungen leisten könnte.

von Manfred Schubert

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