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Ungenutzte Unterkunft wird aufgegeben

Notunterkunft für Flüchtlinge Ungenutzte Unterkunft wird aufgegeben

Von den Ereignissen überholt: Die Notunterkunft für Flüchtlinge, die im Dezember in Wenkbach aufgebaut wurde, wird ohne jemals in Betrieb gewesen zu sein, wieder abgebaut.

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Im Dezember besichtigten interessierte Bürger die Notunterkünfte in Wenkbach.

Quelle: Manfred Schubert

Wenkbach. An einem Tag im Dezember war einmal großer Betrieb in der Flüchtlingsnotunterkunft im Gewerbegebiet Wenkbach zu verzeichnen. Viele Weimarer Bürger nahmen damals die Gelegenheit wahr, sich an einem Tag der offenen Tür selbst ein Bild davon zu machen, wie die erwarteten Flüchtlinge wohl dort leben werden.

Allein der Flüchtlingsstrom ebbte im Zuge der Ereignisse rund um die Schließung der Balkanroute ab. Die Leichtbauhallen wurden zwar beheizt, um keinen Schaden zu nehmen, doch schon im Januar machte sich Unmut breit, dass die Hallen nur Kosten verursachen, aber keinen Nutzen bringen. Nun ist die Entscheidung im hessischen Sozialministerium gefallen, die Hallen werden definitiv abgebaut. Sie stehen also auch nicht mehr als stille Reserve zur Verfügung.

Unter dem Eindruck der zu erwartenden Flüchtlinge wurde unter der Koordination von Marcus Ott von der Gemeinde Weimar von Bürgern im Bahnhof von Niederwalgern auch ein Kontaktcafé vorbereitet und eingerichtet. Niederwalgerns Ortsvorsteher Heinz Heuser geht davon aus, dass man sich bald zusammensetzen wird, um sich über ein angepasstes Nutzungskonzept Gedanken zu machen. „Das Interesse ist nach wie vor groß, dass der Bahnhof für Bürger zugänglich gemacht wird“, sagt Heuser.

Was die Einrichtung in Wenkbach angeht, wurde Weimars Bürgermeister Peter Eidam auch erst am Mittwoch von dem Beschluss aus Wiesbaden unterrichtet. Eidam: „Die Einrichtung steht auf Privatgrund, von daher sind wir als Kommune nicht direkt eingebunden.“

von Götz Schaub

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