Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / -1 ° Schneeregen

Navigation:
Treppe statt unnötigem Bürgersteig

Hachborn Treppe statt unnötigem Bürgersteig

Die 1979 begonnene Bebauung ist „Am Sandberg“ in Hachborn bis heute nicht ganz abgeschlossen. Der in die Jahre gekommene Vorstufenausbau soll nun seinen letzten Schliff bekommen.

Voriger Artikel
675 Bäume warten auf ihren Bestimmungsort
Nächster Artikel
Wer die Mehrkosten zahlt, ist weiter offen

Bürgermeister Andreas Schulz (von links), Dr. Walter Grohmann und Harald Bausch, Leiter des Servicehofs, erklärten die Arbeiten für den Endausbau der Straße „Am Sandberg“ in Hachborn. Dieser Teil der Straße wird ohne Gehweg bleiben.Foto: Martina Becker

Hachborn. Das Vorhandene aufnehmen und mit guter Optik fertigstellen - das sei der Wunsch der Anlieger nach drei Versammlungen, erzählte Dr. Walter Grohmann vom ausführenden Ingenieurbüro. 1983 erfolgte der Vorstufenausbau, der nun droht, kaputtzugehen. Mit dem Endausbau stehen verschiedene Arbeiten an.

Dazu zählt das Schließen der Lücken des einseitig vorhandenen Gehwegs. Die dort vorhandenen Rinnenplatten sind in den letzten dreißig Jahren uneben geworden. Sie sollen entfernt werden.

Als Ersatz wird der Asphalt direkt an die Bordsteine, die teilweise ausgetauscht werden, anschließen. Damit die Höhenverhältnisse wieder passen, werde die jetzige Tragschicht der Straße ein wenig abgefräst, erklärte Grohmann.

Der neue Straßenbelag soll dann eine Höhe von vier Zentimetern haben. Der parallel zur Hachborner Straße verlaufende Straßenteil wir auch zukünftig ohne Bürgersteig bleiben. „Der Bau macht keinen Sinn, da dieser zum Ortsausgang verläuft und keine häufige Nutzung verspricht“, erklärte Bürgermeister Andreas Schulz.

Stattdessen soll die vorhandene provisorische Treppe, über die die Anwohner ohne Umweg ins Dorf gelangen komplett neu gebaut werden. Der Kanal ist in dieser Straße grundsätzlich in gutem Zustand. Es steht lediglich eine kleine unterirdische Sanierung an.

Die Kosten für das Vorhaben beziffert die Gemeinde inklusive eines Sicherheitszuschlags auf rund 150000 Euro. Die Erschließungsbeiträge werden für alle Anlieger nach Abschluss der Arbeiten erhoben. Das wird voraussichtlich im Sommer nächsten Jahres sein. Die Bauzeit schätzte Grohmann auf etwa zwei Monate.

von Martina Becker

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Südkreis

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr