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Tierärzte retten Rinderherde aus Betrieb im Südkreis

Tierhalteverbot ausgesprochen Tierärzte retten Rinderherde aus Betrieb im Südkreis

Mitarbeiter der Veterinärbehörde des Landkreises haben am Donnerstag eine Rinderherde aus einem landwirtschaftlichem Betrieb im Südkreis gerettet. Anschließend sprachen sie ein Tierhalteverbot aus.

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Eine Rinderherde wurde im Südkreis aus einen landwirtschaftlichen Betrieb gerettet.

Quelle: Archivfoto

Marburg. Rund 50 Rinder wurden von den Veterinären in Sicherheit gebracht und die Nutztierhaltung in diesem Betrieb aufgelöst. Das teilte der Landkreis am Nachmittag mit. Der Aktion vorausgegangen seien wiederholte Verstöße gegen den Tierschutz und ein Gerichtsverfahren. Das Verwaltungsgericht Gießen habe das ausgesprochene Verbot der Tierhaltung und das Einschreiten der Veterinärbehörde bestätigt, heißt es in der Pressemitteilung. Daraufhin seien die Fachleute des Landkreises Marburg-Biedenkopf aktiv geworden.

Die Tiere wurden mittlerweile anderweitig untergebracht. Nach einer Begutachtung soll entschieden werden, ob sie verkauft oder geschlachtet werden. Zwei Rinder waren am Donnerstag in so schlechtem Zustand, dass Tierärzte sie noch vor Ort einschläfern mussten.

In der Vergangenheit hatten Mitarbeiter der Veterinärbehörde in dem Betrieb wiederholt Verstöße gegen den Tierschutz festgestellt und Verbesserungen angemahnt. Unter anderem wurden die Tiere nach Angaben der Behörde nicht korrekt gefüttert und ausreichend tierärztlich versorgt. Außerdem seien sie in den Stallungen einer Verletzungsgefahr ausgesetzt gewesen. Da die Mängel nicht abgestellt wurden, sei das schließlich  Tierhalteverbot ausgesprochen worden.

Weitere Angaben machte der Kreis wegen laufender Ermittlungen nicht.

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