Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / 1 ° Sprühregen

Navigation:
Tausende feiern bei bester Stimmung und Musik

Mega-Oldieabend Tausende feiern bei bester Stimmung und Musik

Dem Run auf die traditionelle Pfingstveranstaltung hielt auch in diesem Jahr das Zelt gerade noch so Stand. Kurz vor Mitternacht hieß es, seinenStehplatz zu behaupten.

Voriger Artikel
Nach mehr als 20 Jahren Bauzeit ist es geschafft
Nächster Artikel
Noch einmal richtig Lärm im Dorf

Das Festzelt zum Oldie-Abend ist schon die XXXL-Version. Trotzdem bleibt kein Quadratcentimeter ungenutzt.

Quelle: Martina Becker

Leidenhofen. Befragt man die Internetsuchmaschine Google nach dem Begriff „Oldieabend“, steht die Veranstaltung der Burschenschaft 1952 Leidenhofen ganz vorne mit dabei. Der Grund? Die „geilste Party des Jahres“, wie die Burschen ihr Fest nennen, zog auch am Sonntagabend Menschen aus der ganzen Region an. Ganz klar, diese Veranstaltung hat einfach Kultstatus. Der Ansturm auf das Zelt, mit der annähernden Größe eines Fußballplatzes, riss auch nach Mitternacht noch nicht ab. Ständiger Körperkontakt war hier per se angesagt, egal in welchem Teil des Zeltes man sich befand. Von der Veranstaltung angezogen fühlte sich hier nicht nur Jungvolk, sondern auch die Mütter und Väter der Youngsters feierten kräftig mit.

Ein Grund für dieses Phänomen war auch die Musik. Mit Songs aus den Fünfzigern bis zur aktuellen Hitliste brachte der mittlerweile zum Inventar gehörende „DJ“ Wolfgang Becker das Zelt zum Beben. „Becker hat sicher einen großen Anteil daran, dass das Publikum so bunt gemischt ist“, meinte auch Christian Fritz-Emmerich, Mitglied des Vereinsvorstandes.

Damit diese Megaparty allen Gästen gerecht wurde, schenkten über hundert Helfer an zahlreichen Theken und an einer riesigen Sektbar die Getränke aus.

Alleine von der gastgebenden Burschenschaft waren rund fünfzig Mitglieder bis in die frühen Morgenstunden im Volleinsatz, erzählte Fritz-Emmerich. Darüber hinaus halfen noch sieben befreundete Vereine mit, den Ansturm zu bewältigen. Das Rote Kreuz und die Feuerwehr waren zudem mit zahlreichen Kräften vor Ort und das Sicherheitspersonal passte mit fünfzig Personen auf, dass alles ruhig blieb. Schwerwiegende Rangeleien habe es hier in den letzten Jahren aber nie gegeben.

„Es ist im Verhältnis zur Besucherzahl eine alles in allem relativ ruhige, sprich friedliche Veranstaltung“, betonte der Chef des Sicherheitstrupps. Nur bei der Musik blieb niemand ruhig. Dass es eine Nacht war, in der es galt zu feiern, was das Zeug hält, brachte der zur Nachtmitte gespielte Oldie „Hey, tonight“ von Creedence Clearwater Revival vollends zum Ausdruck.

von Martina Becker

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr