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Tanzfeuerwerk in Heskem

Jazztanzmatinee Tanzfeuerwerk in Heskem

Seit 16 Jahren findet die Jazz- und Showtanz-Matinee statt. Am Samstag zeigten 35 Gruppen ihr Können, so viele wie nie.

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Die Gruppe Toxic Mixture vom Vfl 09 Dreihausen.

Quelle: Martina Becker

Heskem. Es war nicht nur eine fünfstündige Reise durch die Tanzstile, sondern auch durch unterschiedlichste Musikrichtungen. 35 Gruppen aus dem gesamten Landkreis und sogar darüber hinaus waren angereist, insgesamt füllten mehr als 600 Aktive und Zuschauer die Heskemer Großsporthalle mit Leben. Ausgerichtet wurde die Matinee diesmal von der SG Ebsdorfergrund, in Kooperation mit der Gemeinde.

Den Ideen für die Choreographien schienen keine Grenzen gesetzt zu sein. Den einen reichte allein der Körper für ihre Darbietung, andere wiederum hatten Stühle, Spazierstöcke, Step- oder Turngeräte in ihr Programm eingebaut. Die Blue Whites Undercover vom SC Roth-Argenstein kamen mit Pistolen auf die Bühne und gaben so ihrem „Gangsterauftritt“ den passenden Touch.

Als „sehr sinnlich“ beschrieb Moderator Stefan Backes, Trainer der SG Ebsdorfergrund, den Showtanz der Gruppe „Image of Dance“ vom TSV Stadtallendorf. Die Frauen überzeugten alleine mit ihren geschmeidigen und an klassischen Tanz erinnernden Bewegungen.

Vom Kindergartenkind bis zur „Ü50“ wechselten sich die Akteure auf der Tanzfläche ab. Dabei zeigten besonders die Teenager schon erstaunliche Choreographien, wie etwa die Dancing Teens von TopFit Homberg, die ihren Tanz sehr würdevoll und mit viel Grazie darboten. Beliebt war bei den jungen Leuten, zur Musik ihrer Eltern oder Großeltern zu tanzen. Die Flashlights des FSV Gönnern wählten ein Medley mit AC/DC und Status Quo. Die Sunny Dancers aus Dreihausen machten auf Hippie und nahmen Elvis Presley und Abba zur Grundlage.

Es gab aber auch Akrobatisches, beispielsweise mit Springseil von den Junior Skippers des TSV Kirchhain. Überraschungsgast war Bauchtänzerin Olia. Dass die Musikanlage manchmal bockte, wurde von allen ganz gelassen genommen. Die Zumba Kids vom FSV Schröck tanzten ihren Part sogar zur Hälfte ganz ohne musikalische Begleitung und erhielten dafür tosenden Applaus.

von Martina Becker

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