Volltextsuche über das Angebot:

17 ° / 11 ° wolkig

Navigation:
Tanz, Musik und eine Kaffeezeremonie

Pro bono gUG Tanz, Musik und eine Kaffeezeremonie

Eine eritreisch-äthiopische Kaffeezeremonie, traditionelle Speisen und syrisch-arabische Musik: Flüchtlinge und Bürger der Gemeinde feierten gemeinsam.

Voriger Artikel
Neues Fahrzeug mit Leiter ist "unumgänglich"
Nächster Artikel
FBW blickt optimistisch auf die Kommunalwahl

Bei syrisch-arabischer Musik tanzten die Neubürger und alle Besucher gemeinsam miteinander.

Quelle: Privatfoto

Ebsdorf. Pro bono gUG ist tätig in den Bereichen Naturschutz, Tierschutz und soziale Hilfe. Aus aktuellem Anlass lag der Schwerpunkt 2015 bei dem Thema soziale Hilfe. In diesem Zusammenhang gab es viele Aktivitäten mit Neubürgern in Ebsdorfergrund, sodass man das abgelaufene Jahr mit einer gemeinsamen Veranstaltung feierlich abschließen wollte.

Einige syrische Bewohner aus Ebsdorf hatten traditionelle Speisen zubereitet, die bei den Gästen großen Anklang fanden. Es wurde eine Foto- und Videovorführung der  durch Pro bono gUG gesponserten Deutschkurse für Neubürger gezeigt. Dort hatten die Besucher die Gelegenheit, direkt in eine Unterrichtsstunde hineinzuhören, was bei sehr vielen großes Interesse weckte.

Als besondere Attraktion konnten alle Gäste einer eritreisch-äthiopischen traditionellen Kaffeezeremonie beiwohnen (Privatfoto). Dabei werden die Kaffeebohnen zunächst geröstet, dann zermahlen und anschließend in speziellen  Ton-Kannen, Jebana genannt, gebrüht und auf eine traditionelle Weise serviert.

Live-Musik und Tombola

Ein syrisches Live-Musik-Duo sorgte für die musikalische Untermalung und präsentierte syrisch-arabische Musikstücke. Als der Abend etwas vorangeschritten war, tanzten Einheimische wie Neubürger gemeinsam zur Musik. Die Tombola war ein weiterer Höhepunkt im Programm. Einige der Neubürger hatten noch nie an einer Verlosung teilgenommen und freuten sich über die schönen Preise.  

Neben allem Sehenswertem fanden viele gemeinsame Gespräche statt, und es wurden neue Kontakte geknüpft. Durch den ehrenamtlichen Fahrdienst wurden alle Neubürger aus Hachborn, Heskem, Rauischholzhausen und auch aus Marburg abgeholt und anschließend wieder nach Hause gebracht. Für alle Gäste und auch die Veranstalter  war es ein sehr gelungener Abend, der ganz sicher wiederholt wird.

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr