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TSV Ebsdorf prüft die Fusion mit dem TSV Leidenhofen

Jahreshauptversammlung TSV Ebsdorf prüft die Fusion mit dem TSV Leidenhofen

Bei der Jahreshauptversammlung des TSV Ebsdorf stand vor allem die sportliche Leistung der Fußballmannschaft zur Diskussion.

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Trainer Stefan Backes (von links) und der neue Vorstand Jochen Hofmann, Stefan Bamberger, Patricia Kutsch, Nadine Appelt, Horst Bingel und Thomas Grähling.

Quelle: Privatfoto

Ebsdorf . Bei den anstehenden Vorstandswahlen wurde fast der gesamte Vorstand neu gewählt.

Sowohl die Mitglieder, als auch Vorstand und Trainer Stefan Backes zeigten sich während der Versammlung unzufrieden über die Leistung der Seniorenmannschaft. Derzeit stehe man in der B-Liga auf einem der hinteren Plätze. „Wir haben in gefühlten 30 Krisensitzungen viel geredet und nichts kommt dabei rum“, sagte der bisherige Vereinsvorsitzende Frank Wagner und machte vor allem die fehlende Kameradschaft dafür verantwortlich. Auch der Trainer äußerte sich unzufrieden. Als sportlicher Leiter übernahm er die Hauptverantwortung, nannte der Versammlung aber ebenfalls fehlende Kameradschaft, einen knappen Kader und überschätzte Spieler als Grund für die schlechte Mannschaftsleistung. Darüber hinaus habe er keine Führungsspieler zur Verfügung, die Verantwortung auf dem Platz übernehmen. „Wir müssen gemeinsam versuchen, den Verein attraktiver zu gestalten, um den Spielbetrieb in Zukunft zu erhalten.“

An der Attraktivität werde derzeit gearbeitet: Wagner informierte die Versammlung darüber, dass die Sportplätze in Ebsdorf und Leidenhofen im Mai im Wert von 16.000 Euro saniert werden. Beide Plätze seien dann acht Wochen nicht bespielbar. Investieren wolle man auch im Bereich des Ebsdorfer Sportheims: Wagner und sein Stellvertreter Horst Bingel stellten Pläne für die Erweiterung und den Umbau des Vereinsheims vor. „Wir würden viele Fördergelder bekommen, aber natürlich wären vor allem die Mitglieder gefragt, sich hier in Eigenleistung einzubringen“, stellte Bingel klar.

Thema war ebenso eine mögliche Fusion des TSV Ebsdorf mit dem TSV Leidenhofen. Seit zehn Jahren spiele man laut Wagner in einer Spielgemeinschaft. Durch die Strukturen, die unter anderem drei Vorstände verlangen, verschwende man wichtige Arbeitskraft. „Wir müssen unsere Kräfte bündeln.“ Von der Versammlung bekam der Vorstand den Auftrag, eine Fusion mit Leidenhofen noch in diesem Jahr zu prüfen und voranzutreiben.

Für weitere Vorstandsarbeit stehe er aus privaten und beruflichen Gründen nicht mehr zur Verfügung, kündigte Wagner an. Darüber hinaus kritisierte er, dass viele Mitglieder sich nicht in den Verein einbringen und daher zu viel Arbeit am Vorstand hängen bleibe. Bei den anstehenden Vorstandswahlen wurde Patricia Kutsch zur neuen Vereinsvorsitzenden gewählt. Horst Bingel wurde in seinem Amt als zweiter Vorsitzender bestätigt. Das Amt des dritten Vorsitzenden übernahm Jochen Hofmann. Stefan Bamberger wurde zum neuen Kassierer ernannt und Thomas Grähling zum Schriftführer. Nadine Appelt wurde zur Beisitzerin gewählt.

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