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Swingender Auftakt auf der Kirchwiese

Kirchengemeinde Oberweimar Swingender Auftakt auf der Kirchwiese

Ein ganz besonderes Konzert des Posaunenchores Oberweimar unter dem Motto „Klassik, Pop und mehr …“ wird das zweitägige Fest am 9. Mai eröffnen. Dabei wird ein Jazzduo aus den Reihen des Chores sein Debüt geben.

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Die Umgestaltung der Kirchwiese ist zwar abgeschlossen, aber es gibt ständig etwas zu tun. Frieda Müller (von links), Horst Nau, Kirchenältester Helmut Matthäi, Heinz Ramlow, Kirchenvorsteherin Heike Müller und Pfarrer Dirk Wilbert. Die beiden genannten Frauen pflegen dort schon seit zehn Jahren die Blumen. Links: Der große Baumstumpf neben dem Kirchenschiff soll mit einer Steinplatte als Freiluftaltar gestaltet werden.

Quelle: Manfred Schubert

Oberweimar. Oberweimar. Das Motto des Konzerts ist einer samstäglichen Sendung im Deutschlandradio entlehnt, in der eine prominente Persönlichkeit ihre private Musikauswahl präsentiert. Alle Mitglieder des Posaunenchores haben ihre ganz persönlichen Wunschtitel ausgesucht und zu einem bunten Programm zusammengefügt. Über sechs Jahrzehnte erstreckt sich die Altersspanne der mit großer Spielfreude im Chor aktiven Bläserinnen und Bläser. Daraus folgend erwartet die Zuhörer ab 18 Uhr ein spannender Streifzug durch die Musikgeschichte und durch viele Musikstile. Er reicht von der Renaissance über die Klassik bis hin zu modernen Chorälen, von Volksliedern bis zu Poparrangements und Stücken im Bigbandstil und bietet dem Publikum Gelegenheit zum Mitsingen, Mitswingen und Genießen.

Helfern gehen Ideen zur Nutzung der Wiese nicht aus

In der Pause soll die neu gestaltete Kirchwiese eingeweiht werden. In Eigenleistung haben Gemeindemitglieder diese seit Januar 2013 in etlichen Arbeitseinsätzen so hergerichtet, dass Raum für kirchliche und kulturelle Veranstaltungen wie dieses Konzert entstanden ist. Dabei achteten sie darauf, den ursprünglichen Charakter des alten, vor über 30 Jahren entwidmeten Friedhofs ein Stück weit zu erhalten. So fanden die historischen Grabsteine in einem entlang der Kirchenmauer angelegten Kiesbett ihren Platz. Ein neuer Zaun mit Türen umfriedet die Außenanlage, Sitzmöglichkeiten laden zum Verweilen ein. Und den Helfern gehen die Ideen zur weiteren Entwicklung und Nutzung der Wiese noch lange nicht aus. So kamen denen, die mit Pfarrer Dirk Wilbert zum Fototermin für den Vorbericht zum Fest erschienen waren, gleich weitere Gedanken. Ein großer Baumstumpf, der ursprünglich zur Nutzung als Lesepult gedacht war, sollte bis zum Fest mit einer Platte aus heimischem Sandstein als Freiluftaltar nutzbar gemacht werden, beschlossen sie.

Im zweiten Teil des Konzerts werden erstmals Chorleiter Dr. Henning Smolka und Mitglied Steffi Holzhausen, zugleich Organistin sowie Leiterin des Singkreises, als Duo Jazzstandards präsentieren. Der Abend klingt bei Getränken aus. Je nach Wetterlage unter freiem Himmel auf der Kirchwiese oder im Gemeinderaum des Pfarrhauses. Der Eintritt ist frei, Spenden für die Jungbläserarbeit werden jedoch gern entgegengenommen.

Kirche ist an beidenTagen zu besichtigen

Der zweite Festtag am Sonntag, dem 10. Mai, beginnt um 10 Uhr mit einem Kirchspielgottesdienst mit Begrüßung der neuen Konfirmanden. Die musikalische Gestaltung übernehmen die Gitarreros aus Hermershausen und die Jungbläser aus Oberweimar. Im Anschluss sind alle herzlich zum Suppenessen eingeladen.

Das Fest bietet eine schöne Gelegenheit, die historisch nicht gerade unbedeutende Örtlichkeit kennenzulernen. In das alte Pfarrdorf Oberweimar war Marburg bis 1227 eingepfarrt. Bis zu diesem Jahr war die Martinskirche Mutterkirche von Marburg, heute ist sie die Mutterkirche der sieben Dörfer der Kirchengemeinde Oberweimar.

von Manfred Schubert

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