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Suchaktion: Polizei findet Ausreißer nach über fünf Stunden

Vermisster 13-Jähriger Suchaktion: Polizei findet Ausreißer nach über fünf Stunden

Polizeikräfte suchten in der Nacht zu Mittwoch fieberhaft nach einem vermissten 13-Jährigen aus dem Hinterland. Nach über fünfstündiger Suche wurde der Junge gegen 5 Uhr in Niederweimar aufgefunden.

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Themenfoto: Suche mit einem Polizeihubschrauber.

Quelle: Dennis Schmidt / die-medienschmie.de

Niederweimar. "Alles was laufen konnte, war unterwegs", sagte Polizeipressesprecher Martin Ahlich zu dem nächtlichen Einsatz, bei dem unter anderem auch eine Hundestaffel und ein Polizeihubschrauber eingesetzt wurden.

Nach dpa-Angaben habe die aufmerksame Besatzung eines Rettungswagens und ein Lastwagenfahrer die Suche erst in Gang gebracht. Die RTW-Besatzung sah gegen 23.30 im Vorbeifahren einen offensichtlich jungen Radfahrer, hielt an und setzte zurück. Der Radler war verschwunden, sein Fahrrad lehnte am Geländer der Brücke über die Bundesstraße in Höhe des Kieswerks Niederweimar.

Zeitgleich hielt ein auch ein Lastwagen, der Fahrer stieg aus und rief dem davonlaufenden Jungen etwas zu, bevor er seine Fahrt fortsetzte. Vermutlich hatte der Brummifahrer angehalten, weil der Vermisste über die Fahrbahn laufend seinen Weg gekreuzt hatte. Einen Zusammenstoß konnte der Fahrer verhindern.

Die von anderen Verkehrsteilnehmern wegen des "ungesicherten Pannenlastwagens" auf der B 3 benachrichtigte Polizei fand dann beim Fahrrad eine Jacke mit Geldbörse und darin einen Namen. Erst der Anruf daheim führte zur Feststellung, dass der im Bett gewähnte 13-jährige Junge verschwunden ist. Das setzte umfangreiche Maßnahmen und eine ausgedehnte Suche in Gang, die letztlich gegen 5 Uhr endete. Um diese Zeit meldete sich der Junge bei den Suchkräften. Die Polizei veranlasste unter anderem Rundfunkwarnmeldungen und sperrte die Kraftfahrstraße während der Suche zeitweilig voll.

Polizisten aus Marburg, Biedenkopf und Gießen waren an der Suche beteiligt. Der junge Ausreißer wurde frierend und durchnässt von Sanitätern untersucht. Nach Polizeiangaben habe er die nächtliche Aktion jedoch ohne Verletzungen überstanden und befinde sich nun wieder bei seinen Eltern. 

von Dennis Siepmann
und unserer Agentur

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