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Straßenschäden: Anwohner sind sauer

Ebsdorf Straßenschäden: Anwohner sind sauer

Die Stimmung in Ebsdorf ist gereizt. Seit Jahren fordern Anwohner erfolglos eine Sanierung der Bortshäuser Straße vom ASV Marburg, das sich jedoch an Vorgaben gebunden sieht. Auch anderenorts gibt es Beschwerden.

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Straßenschäden an der Lahnbrücke in Roth: Hier soll sich in den kommenden Wochen etwas tun.

Quelle: Johannes Müller

Ebsdorf. Wenn Hans Sohl sich die Landesstraße 3089, die als Bortshäuser Straße durch Ebsdorf führt, anschaut, wird er wütend. Die Schäden sind für jedermann sichtbar. „Fahrzeuge fahren über die Löcher und verursachen einen immensen Lärm“, erklärt der Mann, „es ist, als wohnten wir direkt an einem Güterbahnhof“.
In der Vergangenheit seien Löcher immer nur geflickt worden, beklagt er sich, „das letzte Mal erst vor etwa einem Monat“. Gehalten habe die jüngste Ausbesserung nicht lange. „Jetzt ist es schon wieder alles aufgebröckelt“, sagt er und zeigt auf die entsprechende Stelle am Fahrbahnrand. „Es ist eine Schande.“
Sohl steht mit seiner Meinung nicht alleine da. Während eines Ortstermins mit Ortsvorsteher Heinrich Kutsch und Ebsdorfergrunds Bürgermeister Andreas Schulz kommen immer wieder Ebsdorfer vorbei und bekräftigen die Aussagen des Anwohners. Schon vor Jahren, erzählt Sohl, seien die Anlieger selbst beim Marburger Amt für Straßen- und Verkehrswesen (ASV) vorstellig geworden und hätten ihren Wunsch nach einer Sanierung der Straße bekundet. „Außer den unsinnigen Flickschustereien ist seitdem nichts passiert“, sagt er sauer.

In der Nachbargemeinde Weimar ärgert sich sein Amtskollege Volker Muth ebenfalls über das Amt. Seine Verwaltung habe das ASV mehrfach darauf aufmerksam gemacht, dass Schäden an den Dehnungsfugen der Lahnbrücke in Roth sowie der Brücke über die Main-Weser-Bahn-Trasse in Niederweimar zu einer Lärmbelästigung der Anlieger führen. „Es gab zahlreiche Beschwerden über den unliebsamen Lärm“, teilt der Bürgermeister mit.
Bereits durchgeführte Ausbesserungsarbeiten an der Niederweimarer Brücke hätten nicht die gewünschte Wirkung gehabt. „Nun hoffen wir baldmöglichst auf eine Verbesserung der Situation.“ Zumindest für die Rother Brücke konnte Belten „Entwarnung“ geben: Der Auftrag für die Sanierung sei bereits vor einiger Zeit vergeben worden. „Nun haben wir die Zusage der ausführenden Firma, dass die Arbeiten in den nächsten zwei Wochen durchgeführt werden sollen.“

von Stefan Weisbrod

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