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„Sterne des Grundes“ brillieren

Prunksitzung in Beltershausen „Sterne des Grundes“ brillieren

Der SV Beltershausen strickte ein schönes buntes Programm zusammen. Herbeigeholt hatte der Verein alle „Sterne“ aus den Ebsdorfergrund, die mit ihren Auftritten die Narrhallesen zu begeistern verstanden.

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Die Red White Dancers sorgten mit ihrem Schraubenballett für Begeisterung.

Quelle: Martina Becker

Beltershausen. Witzig, bunt, elegant, anmutig, frech, glamourös, ideenreich, diese Liste ließe sich noch weiter fortsetzen. Es war ein Abend prall gefüllt mit Tanz und Show. Diese Auswahl kam bei den Närrinnen und Narren im Beltershäuser Bürgerhaus an. Die Zugabe-Rufe bestätigten dies mehr als deutlich. Fetzige Musik und dazu die passenden Choreographien machten das Bühnenspektakel perfekt. Da waren zunächst die eigenen Gewächse. Allen voran das „Aushängeschild“ des Gastgebervereins, sprich die Red White Dancers. Die jungen Frauen eröffneten traditionsgemäß und stilecht mit einem Gardetanz die Veranstaltung. Sie setzten zudem das Schluss-Tüpfelchen des Programms. Mit einem „Schraubenballett“ wussten sie im Blaumann, mit frecher Darbietung ihr Publikum zu begeistern.

Sitzungspräsident Konrad Block, der den erkrankten Vorsitzenden Johannes Block vertrat, hatte zuvor noch eine ganze Reihe ebenbürtige, glanzvolle Auftritte angekündigt. Wobei die Darbietungen in der Hauptsache aus der eigenen Gemeinde kamen. Sozusagen zum Inventar beim Beltershäuser Fasching gehören die „Flashlights“ vom TSV 02 Dreihausen. Ihnen schwappte die Begeisterung für ein Song-Medley entgegen, zu dem sich die Frauen zweimal enthüllten, um dann als „bekennende“ Helene Fischer Fans, mit dem Lied „Atemlos durch die Nacht“ das Gesamtkunstwerk abzuschließen. Dem gleichen Song hatten sich die Hupfdohlen aus Wermertshausen verschrieben, die ebenfalls das synchrone Bewegen von Beinen und Armen verstanden. Für die tänzerische Interpretation einer Reihe von echten Faschingsliedern hatten sich die Girls von Toxic Mixture vom VfL 09 Dreihausen entschieden. Schon alleine die Liedauswahl machte Lust auf mehr. „Die Göttinnen müssen verrückt sein“, unter diesem Motto stürmten die Tanzgruppe der Spielvereinigung Rauischholzhausen die Bühne und bereitete dem Publikum als griechische Helenen mit ihrer Tanz-Show besonderen Spaß. Damit sind noch nicht alle „Sterne“ aus dem „Grund“ genannt. Für den Nachwuchs wird in Beltershausen auch gesorgt. Die Kinder der Fasching-Dance-Crew und die Faschings- Hüpfer zeigten, dass aus ihnen auch mal etwas ganz Großes werden kann. Ihren Stammplatz im Beltershäuser Programm haben auch die Bismarkheringe. Mit Ihrem „Heidi reloaded“, versetzte die Gruppe das Publikum ordentlich in närrische Stimmung. Wer den Beltershäuser Fasching kennt, der weiß, dass eigentlich „Lisbeth und Trinchen“ noch fehlen. Die beiden Urgewächse Elisabeth Debelius und Heidi Block nahmen mal wieder einige Mitbürger auf die Schippe. Auf Lager hatten sie auch einen Lehrgang fürs bessere Frauenverständnis. „Frauen sind nicht zickig, sie sind emotionsflexibel“, so eine der Weisheiten. Ein weiteres Zwiegespräch gaben Steffen Kasper, Prinz vom Karnevalsverein Sinn bei Herborn und Jochen Niedermeyer als „The good old boys“ zum Besten. Ganz in Heinz-Becker- Manier sorgten sie für Heiterkeit, indem sich über Dinge unterhielten, die den Mann so bewegen. Es wurde verraten, dass man die ganze Nacht wie ein Mopet geschlafen hat oder der Arzt eine Organverschiebung festgestellt habe, weil die Leber „im Arsch“ sei. Für das musikalische Drumherum und die Tanzmusik sorgten die Gipfelstürmer.

von Martina Becker

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