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Spatenstich für 10-Millionen-Projekt

Bioenergiepark bei Heskem Spatenstich für 10-Millionen-Projekt

Die Biogas Ebsdorfergrund GmbH baut für zehn Millionen Euro bei Heskem einen Bioenergiepark. Dort sollen dann 500 Kubikmeter Biogas pro Stunde produziert werden.

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Ein Projekt mit Signalwirkung

Reiner Sauer (von links), Bernd Kerner (beide von den Stadtwerken Marburg) sowie Bürgermeister Andreas Schulz freuen sich über Beltershäuser, die mit Gas heizen wollen. Das gelbe Schildchen weist auf einen vorhandenen Anschluss.

Quelle: Götz Schaub

Heskem. 500 Kubikmeter Biogas pro Stunde entspricht einer jährlichen Energiemenge von mehr als 40 Millionen Kilowattstunden.

Wer sich darunter nicht wirklich etwas vorstellen kann, kann sich in einer anderen „Einheit“ informieren lassen: Die Energie reicht aus, um mehr als 3.000 Haushalte mit Strom zu versorgen und zusätzliche 600 mit Wärme. Das Gas wird nach Marburg geleitet und dort in das Erdgasnetz der Stadtwerke eingespeist. Dafür bauen die Stadtwerke Marburg eine rund 5,3 Kilometer lange Gasleitung. Diese führt über Cappel und Beltershausen-Frauenberg nach Heskem.

Und weil diese Leitung nun durch Beltershausen-Frauenberg führt, haben dortige Bewohner die Möglichkeit, direkt von dort Gas zu beziehen. Zunächst galt das Angebot für Bürger, die direkt an den Straßen wohnen, in denen die Leitung verlegt wurde. Mittlerweile erwägen die Stadtwerke aber auch schon eine „Verästelung in Beltershausen und Frauenberg, wie Bernd Kerner und Reiner Sauer als Vertreter der Stadtwerke ausführen. In Beltershausen werden insgesamt 900 Meter Kabel verlegt in Frauenberg 400 Meter. 20 „Anrainer“ haben sich bereits für einen Anschluss entschieden, etwa in der Straße „Am Kornacker“.

Sollten sich genügend weitere Bewerber in den Straßen Im Steu, Im Bruch und in der Lindenstraße zusammenfinden, könnte es schon in diesem Jahr mit der „Verästelung“ in Beltershausen beginnen.

von Götz Schaub

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