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Sitzung im Gedenken an Gotthard Seim

„Vollblut“-Ortsvorsteher Sitzung im Gedenken an Gotthard Seim

Der Ortsbeirat Wittelsberg musste sich neu strukturieren: Jörg Habiuk ist der neue Ortsvorsteher von Wittelsberg. Er tritt damit in die großen Fußstapfen des überraschend verstorbenen Gotthard Seim.

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Der neue Ortsbeirat von Wittelsberg: Jürgen Mahla, Ortsvorsteher Jörg Habiuk, Achim Schmidt, Mirco Bier und Bernd Naumann.

Quelle: Patricia Grähling

Wittelsberg. Eigentlich hätte der bisherige Ortsvorsteher die erste Sitzung der neuen Legislaturperiode im Wittelsberger Ortsbeirat eröffnen sollen. Eigentlich wollte sich der bisherige Ortsvorsteher auch wieder zur Wahl stellen. Mit dem plötzlichen Tod von Gotthard Seim mussten sich die übrigen Mitglieder des neuen Ortsbeirats neu besprechen und aufstellen. So wurde Jörg Habiuk stattdessen zum neuen Ortsvorsteher gewählt. Und Volker Wagner, bisher stellvertretender Ortsvorsteher, musste die Eröffnung der Sitzung übernehmen.

„Gotthard Seim wäre dieses Jahr 20 Jahre Ortsvorsteher gewesen“, sagte Wagner. „Er war ein Vollblut-Ortsvorsteher. Er hat immer im Ort angepackt, er hat die Fäden gezogen.“

Mitglieder verteilen Aufgaben neu

Trotz aller Trauer muss es weitergehen: Die Hessische Städte- und Gemeindeordnung sieht vor, dass sich ein Ortsbeirat innerhalb der ersten sechs Wochen einer neuen Wahlperiode konstituieren muss. So übernahm dann Habiuk das Amt des Ortsvorstehers. Er gab aber auch eine gemeinsame Erklärung der fünf Mitglieder ab: „Die Besetzung des Ortsvorsteher-Postens war sehr schwer, da sich viele Aufgaben auf das Amt verlagert hatten.“ Daher wolle der Ortsbeirat sich in den nächsten Wochen neu strukturieren, Aufgaben verteilen und als Team für die Belange des Dorfes zusammenarbeiten. Zum stellvertretenden Ortsvorsteher wurde Mirco Bier gewählt. Schriftführer ist Bernd Naumann.

Bürgermeister Andreas Schulz dankte den bisherigen Mitgliedern des Ortsbeirats: „Ihr habt in Wittelsberg enormes geleistet.“ Lediglich drei Projekte aus der Dorferneuerung seien noch offen: Die Wiederherrichtung des Jugendclubs, die Ausgestaltung des Kinderspielplatzes und die Begrünung im Ort.

Schulz erklärte auch, dass der Grundtreff sehr gut angenommen werde. Die Arbeit solle weiter intensiviert werden, um auch mehr Angebote für junge Menschen zu schaffen. Zudem soll der Grundtreff ein Besuchermagnet beim Autofreien Sonntag im September werden: „Alle Ortsvereine wollen gemeinsam mit den Anbietern aus dem Grundtreff etwas an einem Ort schaffen.“

von Patricia Grähling

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