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Seine Taten lassen sich nicht alle aufzählen

Helmut Vogler Seine Taten lassen sich nicht alle aufzählen

Seit einem Vierteljahrhundert wirkt Helmut Vogler mit ganzer Leidenschaft als Ortsvorsteher. Seine Bilanz an umgesetzten Maßnahmen ist ellenlang, lobte Ebsdorfergrund-Bürgermeister Andreas Schulz.

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Helmut Vogler ist als Ortsvorsteher seit 25 Jahren bemüht, das Beste für Rauischholzhausen zu erreichen.

Quelle: Martina Becker

Dreihausen. „Mir ist wichtig, dass sich die Bürger wohlfühlen, die Infrastruktur stimmt und das Vereinsleben funktioniert“, sagte Helmut Vogler anlässlich der Feierstunde in der Gemeindeverwaltung. Dazu kamen sich neben den Mitarbeitern der Verwaltung auch Familienangehörige, Ortsvorsteherkollegen sowie Vereinsvertreter aus Rauischholzhausen.

„Stillstand und Rückschritt sind nichts für Helmut Vogler“, meinte Bürgermeister Andreas Schulz in seiner Ansprache. Die Zahl, der von ihm angeregten und eingeforderten Maßnahmen seien nicht zählbar. Vogler habe nicht nur Ansprüche, er sei sich auch nie zu schade gewesen, selber Hand anzulegen, meinte Schulz. In Rauischholzhausen wurde in der Hauptsache durch sein Engagement und seine Forderungen in den letzten 25 Jahren das meiste Geld in der Gemeinde investiert. Die Liste der Maßnahmen sei so groß wie kaum in einem anderen Ort, sagte der Bürgermeister. Alleine zwölf Straßen wurden ausgebaut, was das Dorfbild sehr verändert hat.

Am Herzen lagen Vogler nicht nur die Straßen, sondern auch die Mehrzweckhalle, die mit Hilfe des Konjunkturprogramms auf Vordermann gebracht wurde. Die größte Herausforderung sei allerdings die Neuordnung der Wasserversorgung, mit der Bohrung eines Tiefenbrunnens gewesen, meinte der Verwaltungschef. Ein Projekt, das in den Jahren 2001 bis 2002 umgesetzt wurde.

Von Amtsmüdigkeit ist bei dem 71-Jährigen nichts zu spüren. Gewählt ist er bis 2016. Dass der dienstälteste Ortsvorsteher der Gemeinde dann aufhört, konnte sich Schulz nicht vorstellen. Jedenfalls stehen noch zwei große Projekte auf seiner Agenda - der Ausbau der Großen Gasse und des Holzwegs. Gotthardt Seim, Vorsitzender der Gemeindevertretung lobte das gute Miteinander, auch wenn man mal im Contra liege. Bruno Weimer sprach im Namen der Ortsvorsteher: „Die Gemeinde ist zusammengewachsen und du hast großen Anteil daran.“

von Martina Becker

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