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„Schöne Aussicht“ ist fast ausverkauft

Bauarbeiten laufen „Schöne Aussicht“ ist fast ausverkauft

Vier von zwölf Grundstücken in dem Mischgebiet nahe des Feuerwehrhauses sind noch zu haben. Dort werden Ein- und Mehrfamilienhäuser entstehen. Auch zwei größere Gebäude mit Mietwohnungen sind geplant.

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Im neuen Dreihäuser Baugebiet „Schöne Aussicht“ rollen die Bagger. Eigenheime und Mietshäuser sollen in dem Mischgebiet am südwestlichen Ortsrand entstehen.

Quelle: Carina Becker-Werner

Dreihausen. Am Mittwoch hatte die Gemeinde Ebsdorfergrund, die das Gebiet gemeinsam mit dem Kirchhainer Unternehmen Geißler Infra erschließt, zum symbolischen ersten Spatenstich eingeladen. Das Baugebiet befindet sich südwestlich vom alten Dorf. „Bei klarem Himmel kann man bis zum Frauenberg schauen“, schwärmt Ebsdorfergrund-Bürgermeister Andreas Schulz.

Das neue Bauland ist 12.500 Quadratmeter groß und grenzt an ein Mischgebiet, in dem auch einige kleine Firmen ansässig sind. Ganz in der Nähe gibt es ein Gasthaus. „Und die Verkehrsanbindung ist gut, sowohl in Richtung Marburg und Gießen als auch in den Vogelsberg“, hebt Thomas Barg, Geschäftsführer von Geißler Infra, hervor.

Wenige Bauvorschriften für die Grundstücke

Für die Gemeinde war bei dem Baugebiet wichtig, dass nicht nur neue Ein- und Zweifamilienhäuser entstehen können, sondern auch größere Gebäude, die die Unterbringung von bis zu sechs Wohnungen ermöglichen. „Die meisten Grundstücke sind an Einheimische verkauft, an Kinder von Familien, die schon lange hier leben und sich nun etwas Eigenes aufbauen“, freut sich Bürgermeister Schulz darüber, „dass Bürger unserer Gemeinde treu bleiben, auch wenn sie flügge geworden sind“.

Die Gemeinde erlaubt zweigeschossige Häuser auf dem Gelände, „was Bauherren einige Möglichkeiten eröffnet“, befindet Schulz und führt aus, dass die Kommune in ihren Baugebieten ohnehin wenige Bauvorschriften mache. „Von den Farben bis hin zur Dachneigung oder zu Gauben, in anderen Gemeinden wird alles mögliche festgelegt.“ Am Beispiel neuer Baugebiete wie in Beltershausen werde deutlich, wie „schön und vielfältig, wie abwechslungsreich“ sich neue Wohnbezirke entwickelten, wenn die Kommune sich heraushalte, findet Schulz. „Die meisten Leute bauen nur einmal im Leben, dann sollten sie sich so verwirklichen können, wie sie es möchten.“

Weitere Baugebiete in der Gemeinde sind für die nächsten Jahre geplant. So soll Dreihausen binnen der nächsten sechs Jahre über zwei Neubauflächen weiterwachsen bis zum Gebiet Am gebrannten Berg. Voraussichtlich schon in zwei Jahren stünden neue Bauplätze bereit, sagt Schulz. Auch der Ortsteil Rauischholzhausen will wachsen. Dort erschließen Gemeinde und Geißler Infra ab Mai oder spätestens Juni das Baugebiet „Sonnenplateau“.

von Carina Becker-Werner

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