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SPD setzt höhere Kita-Gebühr durch

Monatlich fünf Euro mehr SPD setzt höhere Kita-Gebühr durch

Die Gemeinde und die evangelische Kirche verlangen für die Betreuung in den fünf Kindergärten im Ebsdorfer Grund ab dem neuen Kindergarten-Jahr eine höhere Gebühr.

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Die Kinderbetreuung lassen sich Gemeinde und Eltern im Ebsdorfer Grund etwas kosten – beispielsweise in der Kita Fliegenpilz in Dreihausen, wo jubelnde Jungen und Mädchen gestern ein paar sonnige Momente im Garten genossen.

Quelle: Thorsten Richter

Dreihausen. Am Montagabend befasste sich die Gemeindevertretung Ebsdorfergrund mit einer neuen Gebührenregelung für die gemeindlichen Kindergärten in Dreihausen und Beltershausen sowie für die noch im Bau befindliche Kinderkrippe in Beltershausen.

Mit der Stimmenmehrheit der SPD beschloss das Parlament eine Gebührenerhöhung, die ab dem neuen Kindergartenjahr gilt. Der Abstimmung ging eine kontroverse Diskussion voraus.

Die Grünen schlugen ein anderes Modell vor und erhielten in verschiedenen Punkten Rückendeckung von CDU sowie von ÜBE / FWG.

Nach der Gebührenerhöhung, die die evangelische Kirche als Träger für ihre Kindergärten in Hachborn, Rauischholzhausen und Ebsdorf bereits beschlossen hat, zahlen die Eltern für die Betreuung ihrer Kinder in der Regelzeit von 7.30 bis 15 Uhr nun fünf Euro mehr im Monat – und damit 129 Euro anstatt wie bisher 124 Euro.

Während die Kirche eine einheitliche Gebühr erhebt, bietet die Gemeinde mehrere Module an und staffelt die Preise je nach Betreuungsdauer. Im Einzelnen stellt sich dies so dar: In Dreihausen steigt die Gebühr für die Betreuung in der Zeit von 7.30 bis 13.30 Uhr um zwei Euro monatlich auf 115 Euro, in Beltershausen um vier Euro auf 115 Euro.

Ein Jahr später steigt die Gebühr nochmals um vier Euro. In Beltershausen wird zusätzlich eine Betreuung von 7.30 bis 15 Uhr angeboten – die Gebühr dafür steigt von 148 auf 153 Euro im Jahr, ein Jahr später auf 158 Euro.

Für die Grünen im Gemeindeparlament stand die Gebührenerhöhung dem Ziel der Familienfreundlichkeit entgegen. Fraktionsvorsitzender Werner Mayer forderte, die Betreuungsangebote müssten bezahlbar bleiben, vor allem für kinderreiche Familien müsse es Vergünstigungen geben.

Unter anderem schlugen die Grünen vor, die vom Land Hessen pauschal gezahlten 100 Euro je Kind und Monat sollten vollständig zur Reduzierung der von den Eltern zu zahlenden Gebühr genutzt werden.
Die SPD lehnte mit ihrer knappen Mehrheit von 16 zu 14 Stimmen die Vorschläge der Grünen ab und setzte die Erhöhung gegen die Grünen sowie bei Enthaltung von CDU und ÜBE / FWG durch.

von Carina Becker

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