Einen Kompass, eine Karte und ein Fernglas bekam Volker Muth (links) nach seiner Wahl zum Kandidaten der SPD für die Bürgermeisterwahl von Manfred Felske-Zech überreicht.
Roth. Einen Kompass, eine Wanderkarte und ein Fernglas bekam Muth nach erfolgter Wahl zum Bürgermeisterkandidaten der Sozialdemokraten durch den Vorsitzenden des SPD-Gemeindeverbands, Manfred Felske-Zech, überreicht. Die Geschenke kann Muth sicher gut brauchen, gehört doch Wandern zu seinen Hobbys. Aber auch darüber hinaus hätten sie eine Bedeutung, wie Felske-Zech erklärte: Der Kompass sei eine Orientierungshilfe für Muth, die Karte solle dazu beitragen, dass er immer den richtigen Weg finde, und das Fernglas solle ihm den nötigen Weitblick verschaffen.
Dass der Feldstecher schwarz war, fiel dem SPD-Unterbezirksvorsitzenden Detlef Ruffert sofort auf. „Gab es denn kein rotes Fernglas?“, fragte er wohl nicht ganz ernst gemeint. Muth nahm die „falsche“ Farbe gelassen: „Manchmal ist es gar nicht so schlecht, etwas Schwarzes in der Hand zu haben.“ Eine Interpretation dieser Aussage ist jedem selbst überlassen.
Überraschendes blieb bei der Delegiertenversammlung am Samstagnachmittag im Rother Bürgerhaus indes aus. Alles andere als eine erneute Nominierung Muths als SPD-Bürgermeisterkandidat mit großer Mehrheit wäre allerdings auch einer Sensation gleich gekommen. Letztlich stimmten die 16 anwesenden von insgesamt 21 eingeladenen Delegierten in geheimer Wahl sogar einstimmig für eine Kandidatur Muths. Es gab keinen Gegenkandidaten.
von Stefan Weisbrod
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