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Roßberger wollen tüchtig Hand anlegen

Eigenleistung Roßberger wollen tüchtig Hand anlegen

Gefahrenverhütung und vor allem der Wunsch der Roßberger Jugend nach einem eigenen Raum sind die Hauptgründe für den Anbau an das Feuerwehrgerätehaus. Dafür erfolgte der erste Spatenstich.

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Jugendliche, Feuerwehrmitglieder, Eltern, Gemeindebrandinspektor Wilfried Eucker sowie Bürgermeister Andreas Schulz und Ortsvorsteher Werner Böckler freuten sich, dass es mit dem Anbau an des Feuerwehrhaus jetzt endlich losgeht.

Quelle: Martina Becker

Roßberg. „Wenn ihr nicht wäret, gäbe es keinen Anbau“, sagte Bürgermeister Andreas Schulz zu den vielen Jugendlichen anlässlich des ersten Spatenstichs für den Anbau an das Roßberger Feuerwehrhaus.

Der Wunsch nach einem Jugendraum sei es gewesen, der den Stein für das Vorhaben ins Rollen gebracht habe. Es sei ein großes Gemeinschaftswerk von Ortsbeirat sowie Eltern und Feuerwehr, das in einer Bürgerversammlung beschlossen wurde. Möglich geworden ist das Projekt nur, weil die Roßberger – „wie schon so oft“ – tüchtig Hand anlegen wollen. Insgesamt 43 000 Euro soll der 50 Quadratmeter umfassende Anbau an das Gerätehaus kosten. Davon übernimmt die Gemeinde 28 000 Euro. Die Differenz will die Dorfgemeinschaft in Form von Eigenleistung erbringen. Falls die Finanzmittel nicht ausreichten, könnte noch Geld von der 775 Jahrfeier eingesetzt werden, erklärte Ortsvorsteher Werner Böckler.

Entstehen soll ein 25 Quadratmeter großer Jugendraum, ein kleines Büro für den Wehrführer sowie ein Umkleideraum mit sechzehn Spinden für die Jugendfeuerwehr. Bei der jüngsten Gefahrenverhütungsschau wurde bemängelt, dass die Spinde der Feuerwehrjugend in der Fahrzeughalle untergebracht sind.

„Dieses Problem hätten wir auch einfach mit einer Abtrennung lösen können“, sagte Wehrführer Ralf Böckler: „Bringt euch daher schon beim Bau ein. Dadurch bekommt ihr auch gleich eine Beziehung zu dem Raum.“

Arbeit wird es reichlich geben, da mit den Finanzmitteln der Gemeinde nur die Materialkosten gedeckt werden können. Mit dem Geld solle von Anfang an sparsam umgegangen werden. „Beispielsweise gibt es keinen Fertigbeton. Wir machen alles selber“, so Böckler.Susann Lindholz sprach für die Elternschaft: „Seht es als Chance, und macht alle mit“.

Jugendsprecher Janis Schubert unterstrich den Wunsch nach einem Jugendraum und erzählte über die bisherige Suche nach einem geeigneten Treffpunkt: „Auf dem Spielplatz gab es Ärger. Einen Bauwagen nutzbar zu machen, hat nicht geklappt“.

Werner Böckler erwartet, dass das Bauvorhaben im Herbst abgeschlossen sein wird: „Wenn alles fertig ist, haben wir in Roßberg auch ein kleines Bürgerzentrum geschaffen“.

von Martina Becker

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