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Röhrende Motoren unter altem Blech

Old- und Youngtimerfestival Röhrende Motoren unter altem Blech

Ein ganzes Jahrhundert Automobilgeschichte wird lebendig: Vom 12. bis zum 14. August wartet ein echter automobiler Augenschmaus auf die Besucher des fünften Old- und Youngtimerfestivals in Dreihausen.

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Ein buntes Festival rund um die Schönheit der Automobilgeschichte verspricht das Organisatorenteam um Jörg Vaupel von der Vereinsgemeinschaft (Vierter von links). Als Hauptpreis der großen Tombola gibt es einen voll restaurierten Opel Kadett, Baujahr 1972.

Quelle: Ina Tannert

Dreihausen. Hunderte liebevoll restaurierte Schmuckstücke der Automobilgeschichte werden am Festivalwochenende im Werk II erwartet. Konzerte und eine große Tombola mit einem restaurierten, knallgelben Opel Kadett B Coupé als Hauptgewinn ergänzen die große Freiluft-Oldtimerausstellung der Region.

In familiärer Atmosphäre können Fans drei Tage lang nach Herzenslust staunen, erkunden und fachsimpeln. Das Festival rund um die Fahrzeugkultur der vergangenen Jahrzehnte startet bereits am Freitag ab 18 Uhr mit der „Spiesserblech Carnight“. Etwas auf die Ohren bekommen die Besucher nicht nur durch die Hifi-Anlagen und aufgeblasenen Motoren der Aussteller: Für musikalische Unterhaltung sorgt zum Auftakt DJ Max Schweißhelm ab 21 Uhr mit Hits der 1980er- und 1990er-Jahre.

Restaurierte Modelle aus allen Jahrzehnten

Der Samstag startet ab 10 Uhr mit der Demonstration von zahlreichen aktuellen und aktuell gebliebenen Fahrzeugen, die von ihren Besitzern in mühevoller Kleinarbeit „zu echten Show-Cars“ aufgemotzt und getuned wurden, versprechen die Veranstalter der Vereinsgemeinschaft Dreihausen.

Das ganze Wochenende über stehen natürlich die Oldtimer an erster Stelle des Festivals – der Charme der Automobile der Vergangenheit erhält Einzug in Form von jeder Menge gut erhaltener und äußerst aufwendig restaurierter Modelle, die schon bei der Anfahrt für ein auffallendes Spektakel sorgen werden. Wenn das Wetter mitspielt, rechnen die Veranstalter mit mehr als 1000 Teilnehmern – der technischen Vielfalt sind dabei keine Grenzen gesetzt: Zahlreiche Schmuckstücke aus allen Jahrzehnten, Modelle in Hülle und Fülle aller Marken werden erwartet. „Die ganze Bandbreite ist vertreten“, lobt Jörg Vaupel von der Vereinsgemeinschaft.

Historischer Ford zählt zu den ältesten Modellen

Als eines der ältesten Modelle hat sich bereits ein historischer Ford aus dem Jahr 1915 angekündigt. Eine strenge Aufteilung nach Modell oder Hersteller wird es dabei nicht geben, „wir wollen Abwechslung und Lockerheit, keine Cliquenbildung oder Markenzwang“, erklärt Vaupel. Auch die An- und Abfahrt steht den Teilnehmern jederzeit frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Der Einzugsbereich ist groß, die Chance, ihre teuren Schätze zu präsentieren und Gleichgesinnte zu treffen, nutzen erfahrungsgemäß Teilnehmer aus ganz Hessen. Der gemeinsame Austausch gehört fest dazu und einfach zum guten Ton. „Jedes Auto hat seine ganz eigene Geschichte, die Fans sind alle ein Stück autoverliebt und ein wenig verrückt“, sagt Vaupel. Nicht umsonst haben die Restaurateure Hunderttausende Euro in ihre aufgemöbelten, originalen Schmuckstücke gesteckt. „Das will man auch zeigen und darüber sprechen.“

Hauptgewinn: knallgelber Opel Kadett B Coupé

Zur Unterhaltung am Open-Air-Abend hat sich ab 20 Uhr am Samstag die Rockabilly-Rock‘n‘Roll-Band „Iguanas Four“ angekündigt. Das Programm ergänzt Elvis Tribute Artist „Rami“, der, passend zum historischen Flair, die Erinnerung an den weltberühmten King der Musikgeschichte auf die Bühne bringt. Für die Unterhaltung der kleinen Besucher auf dem Festival sorgt ein Karussell samt großem Sandhaufen für jede Menge Fahr- und Buddelspaß.

Auch am Sonntag geht es mit dem Dreihäuser Frühstück und der Prämierung abwechslungsreich weiter. Die Fachjury wird die begehrten Basaltpokale an die Gewinner der verschiedenen Kategorien verteilen, als weiteres Highlight erwartet die Besucher gegen drei Uhr am Nachmittag die große Tombola. Der Spitzenpreis ist in diesem Jahr ein liebevoll restaurierter Opel Kadett B Coupé, Baujahr 1972. Das knallgelbe Schmuckstück wurde von den Sponsoren, dem Autohaus Schmitt sowie der Firma Nähkunst, ausgiebig von außen wie innen komplett und original erneuert. Der voll fahrtüchtige Hauptgewinn hat bereits eine historische Zulassung und bringt es mit 45 PS auf rund 125 Kilometer in der Stunde.

von Ina Tannert

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