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Rebhuhn

„Birdwatch an den Martinsweihern“ Rebhuhn

Sie sind bei uns in Deutschland zuhause, sind stark gefährtdet und waren auch an den Martinsweihern in Niederwalgern zu Gast: die Rebhühner.

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Quelle: Antja Prenzer

Wann gesichtet?
Zuletzt am 30. September 2016

Wie viele Exemplare?
Zwei

Wie lange vor Ort?
Ganzjährig anwesend

Besondere Kennzeichen?
Graubraun mit rostrotem Kopf und Schwanz sowie rostrot gebänderten Flanken. Auffällig ist ein dunkelbrauner Bauchfleck. Männchen sind kontrastreicher als Weibchen gefärbt, Jungvögel (siehe ­Foto) sind unauffälliger, eher graubraun und zeigen viele helle Streifen auf dem Gefieder, Kopf weniger rostrot und Bauchfleck noch nicht oder kaum vorhanden.

Zugvogel?
Nein, ist bei uns Jahresvogel. Die jungen Rebhühner bilden mit den Altvögeln im Herbst und Winter mitunter große Trupps von über 20 Vögeln. Derzeit gibt es eine „Kette“ mit 14 Vögeln direkt im Bereich der alten Beobachtungshütte. Im kommenden Frühjahr trennen sich die Jungen von den Alten und streifen umher, um sich neue Brutgebiete zu suchen.  

Rote Liste?
In Deutschland in Kategorie 2 (stark gefährdet!)

Wahrscheinliche Herkunft?
Einheimisch

Warum außergewöhnlich?
Rebhühner zeigen in den vergangenen Jahren einen stetig abnehmenden Bestandstrend, dessen Ursachen in der intensiven Landwirtschaft, aber auch in der Jagd liegen. Inzwischen werden Rebhühner kaum oder gar nicht mehr bejagt. Die vielen Bio-Äcker sowie die ParAllna im direkten Umfeld der Martinsweiher haben wieder für einen leichten Anstieg der Bestände gesorgt!

von Prof. Dr. Martin Kraft, Vorsitzender  des Marburger Instituts für Ornithologie und Ökologie

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