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Radweg nach Ebsdorf: Die „unendliche Geschichte“ steht kurz vor gutem Ende

Genehmigung Radweg nach Ebsdorf: Die „unendliche Geschichte“ steht kurz vor gutem Ende

Auf der ehemaligen Kreisbahntrasse geht der Radweg nach Ebsdorf seiner Vollendung entgegen – nach mehr als 25 Jahren.

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So ist es heute: Radfahrer stehen an der Gemarkungsgrenze vor der verwilderten Kreisbahntrasse und müssen auf die Landstraße ausweichen.

Quelle: Foto: Michael Agricola

Ebsdorf. Das Hessische Landesamt für Denkmalpflege als obere Denkmalschutzbehörde macht mit der gerade erteilten Genehmigung zum Abriss einer denkmalgeschützten Wirtschaftswegebrücke auf der Trasse den Weg für den Weiterbau des Radweges frei – nachdem zunächst die Belange des Naturschutzes und später die Interessen von Landwirten diese und eine alternative Streckenführung verhindert hatten.

Nun soll nach dem Ende der Brut- und Setzzeit nach dem 1. Oktober die Rodung beginnen, bei reibungslosem Verlauf hofft Ebsdorfergrund-Bürgermeister Andreas Schulz, dass das etwa 1,5 Kilometer lange Stück im Frühsommer, möglichst zum 1. Mai hin, offiziell freigegeben werden kann. „Ich bin guter Dinge, dass sich diese unendliche Geschichte einem guten Ende zuneigt“, sagte Schulz bei einem Ortstermin am bisherigen Radweg-Ende an der Gemarkungsgrenze zum Marburger Stadtteil Bortshausen am Dienstagabend.

Die Radfahrer, die die gute Nachricht dort im Vorbeifahren zugerufen bekommen, sind skeptisch: „Na hoffentlich!“ oder „Da wird schon noch etwas dazwischen kommen!“, bleiben die Reaktionen verhalten.

Der Grund für das Misstrauen liegt in der vertrackten Geschichte des Radweges auf der Trasse der ehemaligen Kreisbahn, die bis in die siebziger Jahre von Dreihausen aus bis zum Marburger Südbahnhof im Einsatz war.

von Michael Agricola

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