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Quelle liefert verlässlich gutes Wasser

Hochbehälter saniert Quelle liefert verlässlich gutes Wasser

Ilschhausen liegt nicht nur idyllisch, es hat auch etwas, was viele andere Dörfer nicht mehr haben: eine eigene Trinkwasserquelle.

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Dieter Becker (links) gehört zum Betriebspersonal der Gemeinde. Im Inneren des Hochbehälters unterhält er sich mit dem neuen Wassermeister Radu Ionescu über die erfolgte Sanierung der Wasserbehälter, die hinter einem Fenster zu sehen sind.

Quelle: Götz Schaub

Ilschhausen. Das Wasser der „Alten Beltershäuser Quelle“ in Ilschhausen liefert den Ilschhäusern treu und brav seit vielen, vielen Jahren das Frischwasser. Ein guter Grund, den Wasserhochbehälter umfassend zu sanieren, um den Ilschhäusern weiterhin „ihr“ Wasser anbieten zu können. „Das ist schon ein gewisser Luxus, aber den leisten wir uns dann auch“, meint Bürgermeister Andreas Schulz. Während das Wasser gleichbleibend gut ist, entstanden in den Hochbehältern Risse und Putz bröckelte ab. „Noch nicht besorgniserregend“, meint Harald Bausch. Fachdienstleiter des Fachbereichs Bauen, Planen, Umwelt und Energie der Gemeinde Ebsdorfergrund. Doch wer schnell reagiert, spart mitunter höhere Folgekosten.

Also wurde die Sanierung vorgenommen. Der Hochbehälter in Frauenberg verfügt über zwei 30 Kubikmeter Wasser fassende Kammern, der in Ilschhausen über einen 40 Kubikmeter fassenden und über einen 20 Kubikmeter fassenden Behälter. So konnte jeweils eine Kammer saniert werden, während in der anderen noch Wasser vorrätig blieb.

Zeit zum Trocknen, Reinigen und Desinfizieren

Die Innenbeschichtung der Wasserkammern wurde von einer Spezialfirma vorgenommen. „Die Beschichtung besteht aus einem mineralischen Spritzmörtel, der zweilagig in einer Gesamtdicke von 15 Millimetern aufgebracht wurde“, sagt Bausch. Natürlich entspricht das verwendete Material den Vorgaben der aktuellen Trinkwasserverordnung. Wer nun glaubt, das sei alles keine große Sache, irrt. Denn so eine Kammer kann nicht einfach wieder befüllt werden. Zunächst muss eine angemessene Trocknungszeit für den Mörtel vergehen. Da gehen gerne mal sechs Wochen ins Land. Dann müssen die Kammern jeweils endgereinigt werden und natürlich desinfiziert. Erst wenn die Wasseranalyse aus den dann wiederbefüllten Becken eine einwandfreie Wasserqualität bescheinigt, geht die Kammer zurück ans Netz.

So zogen sich die Arbeiten in Frauenberg von November 2014 bis März dieses Jahres hin. Die Sanierung in Ilschhausen wurde im Februar begonnen und jetzt beendet. Allerdings soll vor dem Hochbehälter dieses Jahr noch ein neuer Belag aus Verbundsteinpflaster entstehen, da der alte Belag uneben und abgängig ist. 65000 Euro kosteten die Sanierungen insgesamt. Schulz und Bausch kamen nicht alleine, um sich von der Ordnungsmäßigkeit der vollendeten Arbeit zu überzeugen. Mit dabei war auch Radu Ionescu, seit einer Woche neuer Wassermeister der Gemeinde. Und mehr noch: Er soll später die Arbeit von Harald Bausch übernehmen, wenn dieser in Rente geht. Bis dahin hat er eine gute Einarbeitungszeit zu erwarten.

von Götz Schaub

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