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Olympischer Gedanke im Vordergrund

Volkstriathlon Roth Olympischer Gedanke im Vordergrund

Die elfte Auflage des Rother Triathlon und Duathlon „Iron Man“ verlief nicht ganz wie gewünscht. Die Teilnehmerzahl blieb mit knapp 30 Startern hinter den Erwartungen der Verantwortlichen zurück.

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Los geht‘s: Die heimischen Triathleten beim Start auf der 200-Meter-Schwimmstrecke in der Lahn, auf dem Fahrrad (links oben) und beim Wechsel aus dem Wasser aufs Rad (unten rechts).Foto: Andreas Schmidt

Quelle: Andreas Schmidt

Roth. Walter Lemmer, Vorsitzender der ausrichtenden FSG Südkreis, war die Enttäuschung anzusehen. „Wir haben ein zeitliches Problem“, sagte er. Denn am Abend zuvor hatte der Marburger Nachtmarathon mit mehr als 2000 Teilnehmern stattgefunden. „Dadurch haben uns viele, die dort auf die Strecke gegangen sind, abgesagt.“ Dennoch wolle man sich nicht grämen und das „Beste aus der heutigen Veranstaltung machen.“

Immerhin habe man für das nächste Jahr aus dieser Situation bereits gelernt: „Dann wird der Iron Man in Roth eine Woche nach dem Nachtmarathon stattfinden“, so Lemmer.

Der zu geringen Teilnehmerzahl fiel auch der Kinderstart zum Opfer: Lediglich ein Kind hatte sich angemeldet - daher wurde auf den Start verzichtet.

Vor dem Start unterstrich der Vorsitzende in seiner kurzen Ansprache, dass der olympische Gedanke im Vordergrund stehe - denn schließlich handele es sich um einen Volkstriathlon.

„Achtet bitte darauf, dass auf der Strecke auch zahlreiche Radler und Inline-Fahrer unterwegs sind, genauso, wie landwirtschaftliches Gerät“, forderte er die Sportler auf.

Bürgermeister Peter Eidam freute sich, dass „wir die Lahn, die uns sonst einige Ängste hier bereitet, heute mal als Spaßobjekt nutzen können.“ Noch dazu, weil in den Vorjahren das Schwimmen aufgrund des schlechten Wetters ausfallen musste.

Eidam unterstrich, dass die Strecke recht anspruchsvoll sei - das konnte er mit eigenen Erfahrungen untermauern. Denn „vor zwei oder drei Jahren“ habe er selbst schon mitgemacht.

Um 15 Uhr fiel der Startschuss: Die 15 Triathleten hatten sich bereits im Wasser versammelt, um die 200-Meter-Schwimmstrecke in Angriff zu nehmen - abgesichert von der DLRG. Die 14 Duathleten hingegen sprinteten zu ihren Rädern, denn sie gingen direkt die 18 Kilometer lange Radstrecke an.

Und die barg mit dem etwa drei Kilometer langen Schotterstück die Gefahr von Reifenplatzern. Das musste Hans-Peter Bogner vom Skiclub Dreihausen am eigenen Leib erfahren: Er schob sein Rennrad zurück zum Start-Ziel-Bereich, denn das Hinterrad hatte den spitzen Steinen nachgegeben. Und das, „obwohl ich die Strecke schon oft gefahren bin - da ist nie was passiert.“ Zum Glück war er aber nicht gestürzt.

Zum Schluss stand für die Aktiven noch die gut sechs Kilometer lange Laufstrecke auf dem Programm - auf mehreren Schleifen ging es durchs Dorf und an der Parallna entlang, bis alle aufgrund der Hitze erschöpft, aber glücklich im Zielbereich auf dem Rasenplatz ankamen.

von Andreas Schmidt

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