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Ofen schafft jetzt Wohlfühlatmosphäre

Alte Schule aufpoliert Ofen schafft jetzt Wohlfühlatmosphäre

Im Zentrum von Rauischholzhausen befindet sich die Alte Schule. Der ehemalige Klassenraum und das Außengelände wurden in den vergangenen Jahren schrittweise in Schuss gebracht.

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Im alten Klassenraum sorgt ein neuer Pelletofen für angenehme Temperaturen. Darüber freuen sich Stefan Michel (von links), Michael Petri, Erich Schütz (Vorstandsmitglied), Annemarie Duske, Bürgermeister Andreas Schulz und Mark Richter. Fotos: Thorsten Richter.

Quelle: Martina Becker

Rauischholzhausen. „Die Schule war tot, hier war nichts mehr, bevor der Verein als Pächter reingegangen ist“, sagt die Vorsitzende Annemarie Duske. Die Übernahme durch den Verein fand vor zwei Jahren statt. Seitdem hat sich viel getan. Im ehemaligen Klassenraum wurde fleißig renoviert. Gardinen und Lampen wurden angeschafft und jüngst löste ein Pelletofen den alten Ölofen ab. „Jetzt haben wir hier gemütliche Wärme und Wohlfühlatmosphäre“, meint die Vorsitzende.

Diese Anschaffung wurde von der Gemeinde komplett mit 4000 Euro finanziert. „Das haben wir gerne getan“, sagt Andreas Schulz. Es sei schön, dass mit dem neuen Pächter alles so gut funktioniere, ergänzt der Bürgermeister. Auch der Rückhalt im Dorf sei „toll“, betont Duske.

Damit der Ofen brennt, hatte sich Marc Richter beim Einbau als Fachmann eingebracht. Mit der Spende einer Granitplatte sorgte Stefan Michel für den passenden Untergrund. Nun ist der Raum für die verschiedensten Veranstaltungen gut nutzbar.

Mieten kann man ihn beispielsweise für kleine Familienfeiern. Regelmäßig belegt wird er etwa von einer Seniorengruppe, die sich gut etabliert habe, erzählt Duske.

Auch eine kleine Bücherei hat man zwischenzeitlich dort eingerichtet. Im Außenbereich wurde ein Weinstock gepflanzt und eine Pergola errichtet. Mit all diesen gestalterischen Projekten wollen die Rauischholzhäuser eine einladende Atmosphäre schaffen, die Ortsmitte beleben und die Dorfgemeinschaft fördern. Einige „nette“ und gut besuchte Feste hat man schon gefeiert. „Wir sind offen für alles, was an Bedürfnissen aus dem Dorf an uns herangetragen wird“, betont die Vorsitzende.

Jeder der eine Idee habe, sei dazu aufgerufen, diese in die Tat umzusetzen, ermutigt sie. Der Raum und das Gelände ist vorhanden. Die Frage nach den Kosten soll ebenfalls keine Rolle spielen. Der Verein erhebt für die Nutzung nie Gebühren. Wer möchte, kann etwas spenden.

von Martina Becker

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