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Niederwalgerner präsentieren sich topfit

Oberweimar Niederwalgerner präsentieren sich topfit

Die Niederwalgerner Jugendfeuerwehr hat in ihrem Jubiläumsjahr den Weimarer Gemeindepokal verteidigt. Gute Leistungen zeigten auch die beiden Teams aus Argenstein, die auf Rang zwei und drei landeten.

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Schnell, aber nicht schnell genug für das Siegerpodest, waren die Kinder und Jugendlichen aus Oberweimar bei ihrer Übung. Am Ende landeten sie auf dem vierten Rang.

Quelle: Stefan Weisbrod

Oberweimar. Nur eine Woche zuvor feierte die Jugendabteilung ihr 40-jähriges Bestehen mit einem Kommers im Rahmen des Kreisfeuerwehrtags. Am Samstag gab es gleich den nächsten Grund zum Feiern: Mit einer Punktzahl von 1.407 sicherten sich die Mädchen und Jungen aus dem zweitgrößten Weimarer Ortsteil zum zweiten Mal den Gemeindepokal.

Erstmals hatten sie ihn im vergangenen Jahr in Roth gewonnen. Mit 22 Punkten Rückstand landete die erste Vertretung aus Argenstein auf dem zweiten Platz. Die zweite Argensteiner Mannschaft holte sich den Bronzerang. Ein gutes Resultat erreichte auch das Team der veranstaltenden Oberweimarer Wehr, das auf Position vier landete.

Insgesamt waren in diesem Jahr neun Mannschaften mit jeweils neun Aktiven am Start. Auch die Wehren aus Wenkbach, aus Roth, aus Wolfshausen, eine zweite Mannschaft aus Niederwalgern und das Team der gemeinsamen Jugendfeuerwehr Allnas und Weiershausens nahmen teil. Nur die Niederweimarer Jugendfeuerwehr war nicht am Start. „Über die große Teilnehmerzahl bin ich sehr glücklich, damit hatte ich nicht gerechnet“, sagte Gemeindejugendfeuerwehrwartin Corinna Wenz. Im letzten Jahr nahmen acht Mannschaften teil. Auch über die vielen Zuschauer freute sie sich.

In Oberweimar musste jedes Team einen zweiteiligen Wettkampf absolvieren. Zunächst galt es, einen Löschangriff ohne Fehler und möglichst schnell zu absolvieren. Die Kinder und Jugendlichen im Alter zwischen zehn und 17 Jahren sollten eine Wasserversorgung herstellen. Einige Hindernisse auf dem Weg erschwerten die Aufgabe.

Zum Abschluss galt es, mehrere Knoten korrekt anzulegen. Beim zweiten Teil handelte es sich um eine Art Staffellauf. Die Mitglieder einer Mannschaft hatten verschiedene Aufgaben. Beispielsweise mussten Schläuche möglichst schnell aufgerollt werden. Bei beiden Teilen wurden die Mannschaften durch Wertungsrichter aus Feuerwehren anderer Gemeinden beurteilt.

Im Anschluss an den Wettbewerb, der den gesamten Samstagnachmittag einnahm, fand die Siegerehrung und am Abend ein Dämmerschoppen im Ortskern statt. „Leider war die Beteiligung aus Oberweimar am Abend nicht sehr gut“, beklagte der stellvertretende Wehrführer Oberweimars, Thilo Kaletsch. Trotzdem sei der Tag ein Erfolg gewesen.

von Stefan Weisbrod

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