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Nicht schließen, sondern mit Leben füllen

Mehrzweckhalle Leidenhofen Nicht schließen, sondern mit Leben füllen

29 freiwillige Einwohner halfen in über 200 Stunden Eigenleistung bei der Fassadensanierung samt Neugestaltung des Außengeländes mit.

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Andreas Schulz (Dritter von links), der stellvertretende Ortsvorsteher Bernd Lemmer (ganz rechts) sowie die Baukoordinatoren Uwe Hamatschek (Vierter von links) und Rudi Claar (Vierter von rechts) dankten den Helfern für ihren Einsatz.

Quelle: Ina Tannert

Leidenhofen. Sie sind erschöpft, hatten seit Wochen nur wenig Freizeit, aber sind mehr als zufrieden: Nach über vier Monaten konnte die Außensanierung der Mehrzweckhalle in Leidenhofen abgeschlossen werden, ein guter Teil davon durch Eigenleistung der freiwilligen Helfer. Bereits Anfang März begann die aufwendige Neugestaltung des Gebäudes. Ihr Einsatz hat sich gelohnt: Zusammen mit dem Servicehof der Gemeinde verpassten die Bürger ihrer Halle ein „erfolgreiches Facelifting“, lobte Bürgermeister Andreas Schulz am vergangenen Freitag während einer ersten Präsentation des frisch sanierten Komplexes. Dieses erstrahlt in völlig neuem Glanz: Haupt- und Nebeneingang wurden erneuert, die Fassade komplett saniert, Dach und Fallrohre repariert, einige Kabel neu verlegt und die Hinweisschilder für das Bürgerzentrum samt angrenzendem Schützenhaus ersetzt. Auch rund um die Mehrzweckhalle hat sich so einiges getan. Der Hof zwischen Hauptgebäude und Schützenhaus wurde neu gepflastert, ebenso der Parkplatz samt Gehweg. Bei dieser Gelegenheit konnten ebenfalls die Ablaufrinnen erneuert werden. Auch die Begrünung rund um die ehemalige Baustelle kam nicht zu kurz, Pflanzen, Hang und Bäume wurden von den Helfern aufgepeppt, beschnitten und gepflegt.

An dem Projekt beteiligt waren zahlreiche freiwillige Mitglieder der örtlichen Vereine wie dem Schützen- und Tischtennisverein, der Damengymnastikgruppe, der Freiwilligen Feuerwehr samt Jugendabteilung, dem Heimat- und Kulturverein, dem christlichen Verein junger Menschen sowie des Ortsbeirates. „Wir sind stolz auf eine so starke Vereinsgemeinschaft und dieses glänzende Ergebnis“, lobte der stellvertretende Ortsvorsteher Bernd Lemmer den großen Einsatz der Helfer. „Das war eine tolle Gemeinschaftsleitung. Der Leidenhofer Slogan „gemeinsam sind wir stark“ hat sich wieder einmal bewiesen“, betonte auch Koordinator Rudi Claar.

Insgesamt verschlang das Erneuerungsprojekt rund 60000 Euro. Durch das Engagement der Freiwilligen konnte die Gemeinde über 4000 Euro einsparen. „Wir wollen unsere Bürgertreffpunkte nicht schließen, wir wollen sie behalten“, so Schulz.

von Ina Tannert

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