Insgesamt 1,6 Millionen Euro investiert der Seepark-Betreiber in das neue Mehrzweckgebäude am Weimarer See. Es soll auch ein Restaurant direkt am Wasser beherbergen.
Niederweimar. So richtiges Strand- und Badewetter ist es noch nicht. „Aber der Sommer kommt schneller, als man denkt“, weiß Günter Gerkau, Inhaber des Niederweimarer Seeparks und geschäftsführender Gesellschafter der Hot Sport Sportschulen GmbH. Die ersten Badegäste am Weimarer See in diesem Jahr, das gesteht er ein, werden noch auf eine Baustelle kommen. Wo zuvor zwei Holzgebäude standen, wächst nun ein zweistöckiges Mehrzweckgebäude empor. Insgesamt 1,6 Millionen Euro investiert Gerkau in den Neubau, einen Teil davon erbringen er, seine Familie und Mitarbeiter des Seeparks in Eigenleistung.
Die Besucher werden in der neuen Badesaison an der gleichen Stelle in den Park kommen wie bisher – nur führt der Weg nun durch das Erdgeschoss des neuen Hauses. Im Erdgeschoss entstehen eine Verleihstelle sowie ein Shop für Wasserski- und Wakeboard- sowie Badeutensilien, aber auch für Gleitschirmzubehör. Eine Gleitschirmschule ist das zweite Standbein von Hot Sport. Außerdem entsteht ein Restaurant samt einer großen Terrasse. „Dort sitzt man fast am Wasser, noch näher geht es nicht“, erzählt Gerkau stolz. Direkt unterhalb der Terrasse wird ein großer Umkleideraum gebaut, der von den Wasserskifahrern und Wakeboardern bei kühlerem Wetter auch zum Aufwärmen genutzt werden könne.
Der strenge Winter habe für eine Verzögerung des Baus von sieben Wochen gesorgt. Nur ein Teil davon sei inzwischen wieder aufgeholt worden, berichtet Gerkau. Am vergangenen Donnerstag wurde Richtfest gefeiert, nun soll das Untergeschoss, vor allem die Toilettenanlagen und Umkleidekabinen, sowie der Außenbereich als erstes fertiggestellt werden. „Unser Ziel ist es, zur Fußball-WM damit fertig zu sein“, teilt Gerkau mit. Dann sollen im Außenbereich die Spiele Deutschlands und andere Partien auf einer Großbildleinwand gezeigt werden. Das Obergeschoss dürfte zu diesem Zeitpunkt noch nicht fertig sein. „Wir bauen es selbst aus“, informiert Gerkau.
von Stefan Weisbrod
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Kommentare
Schranke Egon – 14.06.10
Ich fahre dort selber regelmäßig Rad. Wer mit der Schranke Probleme hat, sollte das Radfahren lieber bleiben lassen und zu Fuß gehen.Gefahrenstelle Baggersee Iris – 09.04.10
Für diese imposanten Umbaumaßnahmen ist Geld da, aber die Niederweimarschen Radfahrerschikanen (2 Schranken, ein Drängelgitter), die einen stark frequentierten Fern-Radwanderweg blockieren, die werden nicht beseitigt.Besonders die Schanke direkt am Badesee ist ein großes Hindernis, bahnseitig werden die Radfahrer über 2qm Alibiasphalt geleitet, auf dem kein Umfahren möglich ist, höchstens Umtragen. Davor und dahinter wird gerne geparkt (Hotspot-BMW), Baumaterial, Baumaschinen und diverse Container abgestellt. Auf der anderen Seite dürfen sich Badegäste mit Klappstühlen, Schwimmtieren und Luftmatratzen durch ein 1,30m breites Nadelöhr zwängen, dass dort auch noch die Drehtüre des Ausgangs plaziert wurde, ist ausgesprochen intelligent. Besonders chaotisch wird es dann, wenn sich eine Radfahrergruppe durch die Engstellen zwängen muss.
Mit einem einfachen umklappbaren Pfosten, könnte man die Schranke ersetzen, die Gefahrenstelle entschärfen und Autos trotzdem fernhalten.