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Neues Gewerbe bringt Geld in die Kasse

Informationsabend in Fronhausen Neues Gewerbe bringt Geld in die Kasse

Etwa 80 Fronhäuser Bürger kamen zum Informationsabend des Bürgermeisters zu aktuellen Themen. Eindruck hinterließ Gunter Schneider, Geschäftsführer und Inhaber der weltweit operierenden Firma Schneider, die in Fronhausen baut.

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Die Firma Schneider aus Steffenberg baut derzeit bei Fronhausen ihren neuen Firmensitz. Die nächstgrößere Niederlassung befindet sich in Dallas / Texas.

Quelle: Götz Schaub

Fronhausen. Es verändert sich was in Fronhausen. Die beiden Großbauprojekte in den Gewerbegebieten Kammäcker / Biegen und Marburger Straße / Haydnstraße nehmen langsam Gestalt an.

Gunter Schneider, Geschäftsführer und Inhaber der Firma Schneider, stellte am Donnerstagabend 80 interessierten Bürgern seine Firma und deren Entwicklungen vor. Dabei erhielten sie viele und beeindruckende Informationen darüber, was sich hinter der Arbeit an innovativen Lösungen für die Oberflächenbearbeitung in der Brillenglas- und Präzisionsoptik-Industrie verbirgt. Und sie nahmen sicher sehr freudig zur Kenntnis, dass Gunter Schneider Fronhausen nicht nur als idealen Standort für seine Firma sieht, sondern auch sehr positiv auf das Leben in Fronhausen einwirkt.

So haben auch schon Menschen aus Fronhausen Arbeit bei Schneider gefunden, viele langjährige Mitarbeiter, die aus Steffenberg den Umzug nach Fronhausen mitmachen, suchen sich auch in der Gemeinde und Umgebung ein neues Zuhause. Das steigert die Einwohnerzahl und die Kaufkraft. Zudem stellte Schneider in Aussicht, dass die Gemeinde Fronhausen schon im nächsten Jahr, vielleicht gar noch in diesem Jahr mit mehr Einnahmen über die Gewerbesteuer rechnen könne. Zudem machten Schneider wie auch Bürgermeister Reinhold Weber deutlich, dass die Herstellung und die Pflege der Ausgleichsfläche für den Eingriff in die Natur praktisch ausschließlich von der Firma Schneider finanziert wird.

Nach der Ansiedlung von Seidel und nun Schneider trifft es sich auch gut, dass sich gerade die Aldi und Rewe-Märkte vergrößern und so auch attraktiver für mehr Kunden werden. Für die Mitarbeiter der beiden Firmen ist es sicherlich ein Leichtes nach Dienstschluss dort noch schnell Besorgungen zu machen. Um einen Parkplatz müssen sie sich wohl auch keine Sorgen machen, denn im Gegensatz zu den jetzt 90 am gegenwärtigen Standort werden es am neuen Standort knapp 150 sein.

Der Aldi-Markt bietet dann eine Fläche von 1.200 Quadratmetern, der Rewe-Markt mit integrierten Getränkemarkt 2.000 Quadratmeter Fläche. Auch drei weitere Grundstücke im Gewerbegebiet Marburger Straße / Haydnstraße sind bereits vermarktet, teilte Weber mit. Bauamtsleiter Jürgen Würz und der Fronhäuser Thorsten Hitz, der für das Planungsbüro Kolmer und Fischer arbeitet, erläuterten Details zu den Bauprojekten. Unter anderem erklärte Hitz, warum die Märkte auf einem erhöhten Level gebaut werden.

von Götz Schaub

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