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Neue Erfahrungen und ein Wolf aus Holz

Weihnachtsmarkt Niederwalgern Neue Erfahrungen und ein Wolf aus Holz

Zahlreiche Niederwalgerner begrüßten am vergangenen Samstag bei winterlichen Temperaturen mit ihrem Weihnachtsmarkt die einsetzendeAdventszeit.

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Motorsägen-Künstler Dennis Herrmann sorgte bei der Arbeit an seiner Wolfsskulptur auch für reichlich Späne.Fotos: Lisa Rösser

Niederwalgern. Auch in diesem Jahr bot der Weihnachtsmarkt einen willkommenen Anlass, sich zusammenzufinden und bei Glühwein und anderen Spezialitäten gemeinsam die Adventszeit einzuläuten.

Während im Innenbereich des Bürgerhauses die Stände mit empfindlicheren Waren wie etwa Strickmützen, Bücher und anderem zu finden waren, konnten die Besucher im Außenbereich nicht nur warme Speisen und Getränke genießen, sondern auch dem Künstler Dennis Herrmann aus Hohenahr bei seiner Arbeit zusehen. Dieser modellierte eine Holzskulptur mit seiner Motorsäge. „Der Wolf, den er da gemacht hat, wird dann an der neuen Spielstelle für Kinder aufgestellt“, berichtete Helke Schmermund, langjährige Organisatorin des Weihnachtsmarktes.

Dass der örtliche Weihnachtsmarkt keine kommerzielle Veranstaltung ist, liegt ihr am Herzen. „Die Aussteller und Vereine kommen fast alle aus dem Ort, auch die Kuchentheke organisieren wir selbst“, meinte sie stolz. Einer dieser Vereine ist der „Förderverein für evangelische Kinder- und Jugendarbeit im Kirchenkreis Marburg“, der in diesem Jahr nicht nur den Basteltisch betreute, sondern dessen Vorsitzender Ulrich Welter zudem als Weihnachtsmann unterwegs war und an die Kinder kleine Geschenke verteilte.

„Es ist natürlich in der Weihnachtszeit immer schwierig, wenn so viele Veranstaltungen konkurrieren“, meinte Helke Schmermund nicht zuletzt mit Blick auf das ebenso für Samstag angesetzte Lichterfest in Gladenbach. „Ich finde aber, insgesamt ist alles atmosphärisch angenehm geworden - der Posaunenchor hat ein Ständchen gebracht, es gibt eine Vorführung von der Gesamtschule Niederwalgern und wie immer auch eine Tombola. Die Stimmung ist wirklich gut.“

Zum ersten Mal nahm die Flüchtlingsfamilie Hassan aus Somalia teil, die hier ihr erstes Weihnachtsfest erleben wird. Auf Englisch meinte Vater Mohammed Said Hassan lächelnd: „Es ist unsere erste Weihnachtsfeier, und wir finden es schön. Unsere Tochter lernt mehr Menschen kennen, und sie freut sich auch.“

von Lisa Rösser

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