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Nach 31 Jahren endet Ära Bruno Weimer

Ortsbeirat Heskem-Mölln Nach 31 Jahren endet Ära Bruno Weimer

Ein mächtig veränderter Ortsbeirat in Heskem-Mölln: Heinz Martin Lieser ist neuer Ortsvorsteher. Einzig Mike Hame gehörte bereits in der letzten Wahlperiode dem Gremium an.

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Der neue Ortsbeirat von Heskem-Mölln: Ortsvorsteher Heinz-Martin Lieser (von links), sein Stellvertreter Thorsten Reinhardt, Sonja Mankovski, Mike Hame und Schriftführer Sebastian Lemmer.

Quelle: Heiko Krause

Heskem. In seiner konstituierenden Sitzung wählte der Ortsbeirat Lieser einstimmig zum Nachfolger von Bruno Weimer, der nach 31 Jahren im Ortsbeirat und davon 23 Jahren als Ortsvorsteher sein Amt zur Verfügung stellte. Ebenso einmütig fielen die Wahlen von Thorsten Reinhardt zum stellvertretenden Ortsvorsteher und Sebastian Lemmer zum Schriftführer aus. Weiteres neues Mitglied ist Sonja Mankovski.

Der scheidende Ortsvorsteher Weimer betonte, sein Amt nun an die jüngere Generation weitergeben zu wollen. In den drei Jahrzehnten habe es für ihn viele Höhepunkte gegeben. „Als Highlights möchte ich die Dorferneuerung von 1992 bis 1999 nennen, die 850-Jahr-Feier in Mölln 2001 und zuletzt die endgültige Genehmigung der Ortsumgehung durch das Verwaltungsgericht Gießen im Januar 2016“, sagte er.

Und auch in Zukunft werde der Ortsbeirat gefordert sein, so Weimer. Nach dem Spatenstich zur Ortsumgehung sei aktive Mitarbeit bei der Sanierung der Ortsdurchfahrt, beim Mehrgenerationenpark oder der Schaffung einer Anbindung von der Umgehungsstraße für Busse gefragt, ebenso wie bei dem Ziel eines Busbahnhofs. Auch die Entwicklung des Gewerbegebiets Richtung Wittelsberg sei ein wichtiges Thema.

Die von seinem Vorgänger angesprochenen Bereiche wolle auch er sich zu Eigen machen, versprach Lieser. Wichtig seien ihm zudem die Jugendarbeit, da es zu wenig Angebote gebe, sowie die Vernetzung der Vereine, da die aus Nachwuchsmangel oft Veranstaltungen nicht mehr alleine stemmen können.

Was vorher gesagt wurde, „ist deckungsgleich mit den Zielen der Gemeinde“, sagte Bürgermeister Andreas Schulz, der zum Gratulieren gekommen war. Wenn alles erreicht sei, „dann gibt es eine neue Mitte in Heskem und eine Stadtmitte für die ganze Gemeinde“, zeigte er sich überzeugt.

Weiter kündigte er an, dass etwa 700000 Euro an Bundesfördermitteln komplett in die energetische Sanierung des Schwimmbades gesteckt würden.

Außerdem werde der Radweg nach Beltershausen auf dem bestehenden Schotterweg asphaltiert und über die vom Land Hessen finanzierten 2,5 Meter auf drei Meter hinaus aus Gemeindemitteln ausgebaut. Auch „die Schlaglochpiste“ von Beltershausen bis Hof Capelle werde saniert. Von dort an seien für die endgültige Anbindung an Marburg die Universitätsstadt und das Land gefordert.

von Heiko Krause

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