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Musik gehört für sie einfach mit zum Leben

25 Jahre Rosshäuser Musik gehört für sie einfach mit zum Leben

Die Rosshäuser waren ­ursprünglich Musiker aus Roßberg und Dreihausen. In wechselnden Besetzungen spielen sie nun seit 25 Jahren auf Veranstaltungen im weiteren Umkreis.

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Die Rosshäuser – born to polka – unterhalten seit 25 Jahren ihr Publikum mit Schlagern und Alpenrock. Von links: Ralf Böckler, Armin Hämer und Gerhard Nau.

Quelle: Nadine Weigel

Roßberg. Aktuell und das nun auch schon seit einigen Jahren besteht die Band aus drei Musikern: Armin Hämer (Bass und Gesang), Gerhard Nau (Gitarre und Gesang) sowie Ralf Böckler (Keyboard und Akkordeon). Das am Samstag, 24. Oktober, in Dreihausen anstehende Oktoberfest des VfL Dreihausen nutzen die Musiker auch als Dankeschön-Konzert anlässlich ihres 25-jährigen Bestehens. Dabei spielen sie ausgerechnet im Bürgerzentrum Dreihausen, jenes Gebäude, das entstand, nachdem die alte Turnhalle abgerissen worden war. Denn dort, in der alten Turnhalle von Dreihausen, spielten die Rosshäuser vor 25 Jahren das erste Mal vor erweitertem Publikum. Die Idee, mal was „Größeres“ zu machen, war beim Musizieren in der Gastwirtschaft Eißner in Roßberg entstanden. Damals schon dabei war Ralf Böckler. Heute ist der 46-Jährige der Jüngste des Trios, obgleich Gerhard Nau aus demselben Jahrgang kommt. Armin Hämer ist 50 Jahre alt. Gemeinsam haben sie sehr viel Spaß, Stimmung mit ihrer Musik zu erzeugen. „Wir haben mit Volksliedern angefangen, die die Leute einfach mitsingen konnten“, erzählt Ralf Böckler. Mittlerweile verfügen die drei über ein Repertoire, mit dem sie locker acht Stunden Musik machen können, ohne sich zu wiederholen. Nach Tanz- und Unterhaltungsmusik stiegen sie immer mehr in Schlager und Alpen-Rock ein.Und Evergreens. Und was? Oh, Entschuldigung. Englisch nur in der persönlichen Freizeit, ein bisschen Billy Joel oder Supertramp, sagt Gerhard Nau. Selbst singen sie nur deutsch. Unter anderem also auch ewig junge Lieder wie das Kufsteinlied, unvergessen vom jungen Heino intoniert. Aber auch Lieder von den Trenkwaldern und den angesagten Troglauer Buam sind im Repertoire. Es darf aber auch ein bisschen NDW, also Neue Deutsche Welle sein. Natürlich mit Titeln der Spider-Murphy-Gang. Die Lieder werden auch nach Wunsch gespielt. Der Auftritt in Ronhausen bei einem Fanclubtreffen der Südtiroler Spitzbuam war schon speziell. „Da spielten wir hinter den Spitzbuam, so gesehen, waren die unsere Vorband“, lacht Gerhard Nau. Ja, die drei haben Spaß miteinander und dabei gewinnt man auch schnell den Eindruck, dass sie Spaß und Stimmung mit ihrer Musik verbreiten können. „Wir hatten immer nur positive Reaktionen, selbst wenn da mal Leute dabei waren, die einen anderen Musikstil bevorzugen“, so Nau. So darf es gerne weitergehen.

von Götz Schaub

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