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Mit solidem Haushalt zu neuen Ufern

Ebsdorfergrund Mit solidem Haushalt zu neuen Ufern

Trotz der Mehrbelastung durch eine verminderte Schlüsselzuweisung, steigende Personalkosten und eine höhere Kreisumlage steht bei Andreas Schulz im Ergebnishaushalt ein Plus von 400 000 Euro.

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Für Projekte zur Dorferneuerung hat Bürgermeister Andreas Schulz (kleines Foto) im Haushalt 2013 100 000 Euro vorgesehen. Montage: Tobias Hirsch; Archivfotos: Nadine Weigel, privat

Quelle: Nadine Weigel

Dreihausen. Nach der geringen Überschuss-Summe in Höhe von 5170 Euro beim Ergebnishaushalt 2012 stand vielleicht schon zu befürchten, dass nun auch die Gemeinde Ebsdorfergrund in eine Haushaltsschieflage geraten könnte. Doch Bürgermeister Andreas Schulz gab gestern Entwarnung. Der Überschuss im Ergebnis Haushalt 2013 beträgt 401000 Euro.

„Und das vor dem Hintergrund, dass die Einnahme der Gemeinde in Form von Schlüsselzuweisungen des Landes um 534600 Euro abnehmen, die Ausgaben an den Landkreis in Form der Kreis- und Schulumlage sowie der Kompensationsumlage um 302000 Euro steigen“, sagte Andreas Schulz gestern Abend während der Einbringung des Zahlenwerks in das Parlament. „Zusammen bedeutet das allein eine Verschlechterung durch den Kommunalen Finanzausgleich des Landes Hessen um 836000 Euro. „Gleichzeitig steigen die Personalkosten um 297400 Euro. Hintergrund ist der fristgemäße Ausbau der U-3-Betreuung, die Übernahme des evangelischen Kindergartens in die Trägerschaft der Gemeinde und die anstehende Neuordnung der Aufbauorganisation der Gemeindeverwaltung“, führte das Gemeindeoberhaupt weiter aus. Und weiter: „Das alles führt zu einer zu erwirtschaftenden Effizienzsteigerung in Höhe von 338000 Euro.“ Dies wiederum führt zur konkreten Politik in Ebsdorfergrund. „Wir investieren, um zu sparen oder um Geld zu verdienen“, sagte Schulz. Nur so sei es zu leisten, den Herausforderungen die Stirn zu bieten.

„Aus diesem Grund investieren wir weiter in die Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED-Lampen und neuerdings sogar auf Solarleuchten. Die Heizungsanlagen werden weiter ertüchtigt oder an das Gasnetz der Stadtwerke Marburg angeschlossen.“

Und was bringt die Zukunft? „Wichtig wird es bleiben, neue rentierliche Geschäftsfelder zu erschließen wie zum Beispiel durch den Kauf und die Verpachtung des Stromnetzes und die Beteiligung an Windenergieanlagen.“

von Götz Schaub

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