Volltextsuche über das Angebot:

24 ° / 11 ° wolkig

Navigation:
Mit dem Straßenbau endet das Großprojekt

Neubaugebiet „In der Struth“ Mit dem Straßenbau endet das Großprojekt

Viel getan hat sich in den vergangenen Jahren im Hachborner Neubaugebiet. Mit der Runderneuerung der Straßen ab März beschließt die Gemeinde das Wohnbauprojekt – und hat schon Pläne für ein neues.

Voriger Artikel
Das Handy kommt als Erstes ins Gepäck
Nächster Artikel
10.700 Euro für viel mehr Lebensqualität

Heiko Riehm, Hessische Landgesellschaft Gießen (von links), Beatrice Grohmann vom Ingenieurbüro Grohmann und Bürgermeister Andreas Schulz stellten den Straßenendausbau vor.

Quelle: Privatfoto

Hachborn. Ab Mitte März müssen sich die Hachborner auf einige Einschränkungen im Straßenverkehr einstellen – innerhalb von acht Wochen sollen mehrere Straßen und Gehwege rund um das Neubaugebiet fertiggestellt werden. Vor dem Endausbau stehen die Straße „In der Struth“, samt beider Nebenstraßen, sowie „Am Nußbaum“. Im Prinzip alle Verbindungswege im gesamten neuen Wohngebiet unterhalb des Aldi-Marktes, südlich der Hachborner Straße. „Bald sind wir fertig, das wird der letzte Schritt für das Neubaugebiet“, teilte Bürgermeister Andreas Schulz mit.

Und das wird passieren: Rund 2000 Quadratmeter an Straßen- und Gehwegflächen werden ausgebaut. Knapp die Hälfte entfällt auf die vier Straßen, die eine neue Asphaltdecke erhalten. Auf 1100 Quadratmetern Gehweg wird neues Pflaster verlegt. Dem sollen insgesamt 1500 Meter Rinnen- und Bordanlagen folgen. Straßenbeiträge der Anlieger werden, wie in der Gemeinde üblich, nicht erhoben. Darüber hinaus sollen Reparaturen am Hauptkanal und Anschlussleitungen in die Straße „In der Struth“ erfolgen.

Sanierung der vier Straßen kostet 230.000 Euro

Die Baufirma Naumann aus Münchhausen wird die Arbeiten durchführen. Die Kosten für die gesamte Sanierung aller vier Straßen belaufen sich auf 230.000 Euro. Planmäßig soll bis Mai dieses Jahres alles fertig sein, „ich rechne mit einer Bauzeit zwischen sechs und acht Wochen“, schätzt Schulz.

Damit wäre das Neubaugebiet „In der Struth“ endgültig abgeschlossen. Dass wird auch langsam Zeit – die Planungen für das Wohnbaugebiet starteten bereits vor mehr als 15 Jahren. Im Jahr 2001 begann die Hessische Landgesellschaft mbH (HLG) als Kooperationspartner im Auftrag der Gemeinde mit dem Ankauf von Flächen der Grundbesitzer. Rund zwei Jahre später erhielt der Bebauungsplan Rechtskraft. Mit dem ersten Spatenstich begannen 2006 die Erschließungsarbeiten. Mittlerweile sind sämtliche Bauplätze, insgesamt zwölf Wohnbaugrundstücke und eine Gewerbefläche, auf der rund 15.000 Quadratmeter großen Fläche verkauft. Nun folgt der Straßenendausbau als Abschluss des Projekts. Der wurde mit Absicht ganz ans Ende der Bauarbeiten gelegt, um die demnächst frisch sanierte Straße vor den schweren Maschinen zu schützen, erläuterte Schulz.

Der Abschluss des Neubaugebietes bedeutet dabei noch lange nicht das Ende für künftige Bauvorhaben. Im Gegenteil: „Das Ende bedeutet den Anfang – die Entwicklung geht weiter“, verkündete der Gemeindechef. Schon jetzt gibt es Anfragen und Interesse an neuen Bauplätzen in Hachborn. Die Gemeinde plant daher ein weiteres Wohnungsbauprojekt. „Hachborn braucht ein neues Neubaugebiet.“ Erste Verhandlungen mit Grundstückseigentümern laufen bereits.

von Ina Tannert

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr