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Millimeterarbeit mit einem Monstrum

Schwertransport Millimeterarbeit mit einem Monstrum

37 Meter lang, fast 7 Meter breit und 170 Tonnen schwer: In der Nacht auf Donnerstag brachte ein Schwertransport zwei Brückenteile zur B 255-Großbaustelle.

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Mickrig wirkt Christopher Dickel im Vergleich zu dem 85 Tonnen schweren Brückenteil. Zwei Kilometer musste der Schwertransport rückwärts manövriert werden.

Quelle: Nadine Weigel

Niederweimar. 3.10 Uhr: Konzentriert schaut Christian Fink in seine vier Rückspiegel. Viel sieht er nicht. Es ist stockdunkel. Millimeter für Millimeter manövriert der 30-Jährige sein 15-achsiges Monstrum rückwärts. Der Weg auf der Großbaustelle ist nur wenige Meter breit, die riesigen Reifen des Aufliegers sind nur Zentimeter vom Abgrund entfernt.

Für den Transport von schweren Brückenteilen musste die B3 in der Nacht zum Donnerstag kurzzeitig gesperrt werden.

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Vier Stunden haben Fink und sein Kollege für die Fahrt von Darmstadt nach Niederweimar auf die Großbaustelle gebraucht. Geladen haben sie zwei jeweils 85 Tonnen schwere Brückenteile für den
B 255-Lückenschluss. Die Polizei begleitete den Schwertransport die gesamte Strecke. Die nächtlichen Verkehrsteilnehmer auf der B3 haben Glück: Die Straße muss nur kurzfristig gesperrt werden.

 

von Nadine Weigel

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Der Artikel wurde aktualisiert.

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