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Mehrheitliches Ja zum Windpark

Energiegesellschaft Lumdatal Mehrheitliches Ja zum Windpark

Seit Monaten laufen in der Gemeinde Ebsdorfergrund und in den weiteren sechs beteiligten Kommunen die Vorbereitungen zur Schaffung eines gemeinsamen Flächennutzungsplans für die Energiegesellschaft Lumdatal, die einen selbst initiierten Windpark betreiben will.

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Von oberhalb Dreihausens bis nach Leidenhofen soll sich bald ein Windpark erstrecken.

Quelle: Uschi Dreiucker / pixelio.de

Dreihausen. Am Dienstag folgte das parlamentarische Ja für den gemeinsamen Flächennutzungsplan, der im nächsten Schritt dem Regierungspräsidium Gießen (RP) zur Genehmigung vorgelegt wird.

Das RP habe angekündigt, die Planung nach dem Zusammenwirken aller Akteure aus den sieben beteiligten Kommunen „zu seiner Planung zu machen“, wie Bürgermeister Andreas Schulz ankündigte. Er sah dies als Bestätigung für das interkommunale Projekt und geht davon aus, dass die Genehmigung erfolgen wird.

Mit 20 Ja-Stimmen und bei 6 Nein-Stimmen sowie drei Enthaltungen beschloss das Parlament den gemeinsamen Teilflächennutzungsplan zur Darstellung von sogenannten Konzentrationszonen für Windenergieanlagen in der Region Lumdatal. Und das Parlament gab ein mehrheitliches Votum für die Beteiligung an der entsprechenden Windpark-Gesellschaft ab (Abstimmung: 19 Ja, 
2 Nein, 8 Enthaltungen).

Der Diplom-Geograph und Stadtplaner Mathias Wolf vom zuständigen Planungsbüro Fischer stellte das Planungsverfahren detailliert für die Parlamentarier dar. Im Januar müsse noch das Parlament über den gemeinsamen Windpark entscheiden, dann gehe die Planung dem RP zur Genehmigung zu, sagte er zum Zeitplan.

Der gemeinsame Flächennutzungsplan sieht auf dem Boden der Gemeinde Ebsdorfergrund Windkraftanlagen in dem Gebiet vor, dass sich von oberhalb Dreihausens bis nach Leidenhofen erstreckt. Von Windkraftanlagen in angrenzenden Kommunen wird Ebsdorfergrund betroffen durch den Bau von Anlagen bei Hassenhausen und Staufenberg, fasste Bürgermeister Andreas Schulz auf Nachfrage der OP zusammen.

von Carina Becker

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